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Klöckner räumt um und setzt auf Digitalisierung

Bundesagrarministerin Julia Klöckner
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Anke Fritz, agrarheute
am
21.08.2018

Agrarministerin Julia Klöckner macht ihr Ministerium fit für die Zukunft und strukturiert um. Für die Digitalisierung wird es zwei neue Referate geben.

Die angekündigte Umstrukturierung des Bundeslandwirtschaftsministeriums nimmt Gestalt an. Nach dem neuen Organisationplan des Ressorts wird die Zuständigkeit für Agrarpolitik, landwirtschaftliche Erzeugung und Gartenbau in einer Abteilung gebündelt. Damit erhöht sich die Zahl der Abteilungen von sieben auf acht. Wer die neue Abteilung führt, ist noch nicht bekannt.

Zwei neue Referate für die Digitalisierung

Im Bereich Digitalisierung wird Klöckner zwei neue Referate aufbauen: Digitalisierung in ländlichen Räumen und Anwendung der Digitalisierung in der Landwirtschaft. Zudem wird es in jeder Abteilung einen Digitalisierungsreferenten geben, dessen Bewertungen von einem Digitalisierungsbeauftragten zusammengeführt werden. 

Ein modernes Ernährungs- und Landwirtschaftsministerium müsse vorausschauend den Überblick über Entwicklungen haben, Bewertungen und Impulssetzungen vornehmen, heißt es aus dem Ministerium. Denn mithilfe der Digitalisierung sei zum Beispiel die Präzisionslandwirtschaft ein Weg, um den Einsatz von Pflanzenschutz- und Düngemittel genauer und damit sparsamer zu gestalten oder um das Tierwohl zu messen.

Agrarpolitik wird gebündelt

Die Bereiche Agrarpolitik und Landwirtschaft national und international sollen künftig in einer neuen Abteilung gebündelt werden. Ziel sei eine Agrarpolitik aus einem Guss, die den wachsenden Anforderungen der Gesellschaft an eine nachhaltige und moderne Landwirtschaft gerecht werde.

Bürokratieabbau rückt in den Fokus

Digitalisierung, agrarpolitische Grundsatzfragen, Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit würden in der Politik ihres Hauses an Bedeutung gewinnen, kündigte Klöckner an. Als weitere Themen nannte sie Ernährung für Kinder und Senioren, Politik gegen Hunger und Ehrenamt in ländlichen Räumen. Außerdem werde sich jede Abteilung eigenständig und verstärkt um Bürokratieabbau kümmern. Parallel werde die wissenschaftliche und faktenbasierte Begleitung gebündelt und gestärkt.

Umfassende Hintergründe, Praktikermeinungen und Trends über die Digitalisierung in der Landwirtschaft lesen Sie in der nächsten Ausgabe der agrarheute.

Mit Material von BMEL

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