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Umfrage

Werden Landwirte in 2023 Stilllegung und Fruchtfolgen ignorieren?

Mais-Haecksler-Haeckseln

Laut Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir sollen die Landwirte im Jahr 2023 entscheiden dürfen, ob sie die Pflicht zur Flächenstilllegung und die Regeln zur Fruchtfolge einhalten oder nicht. Doch einige wichtige Fragen bleiben offen. In einer Umfrage will agrarheute wissen, was Landwirtinnen und Landwirte derzeit planen.

am Samstag, 06.08.2022 - 16:10

Wie wollen Sie die Lockerung der Vorgaben in der Agrarpolitik im Jahr 2023 nutzen?

Ich werde weniger Flächen stilllegen, als ich müsste.
16% (343 Stimmen)
Ich werde Fruchtfolge-Vorgaben nicht einhalten.
6% (136 Stimmen)
Ich werde weniger Flächen stilllegen und Fruchtfolge-Vorgaben nicht einhalten.
17% (381 Stimmen)
Ich werde Flächen stilllegen und Fruchtfolgen einhalten, als ob es die Ausnahmen nicht geben würde.
12% (253 Stimmen)
Ich werde 2023 voraussichtlich gar keinen Förderantrag stellen.
25% (544 Stimmen)
Ich weiß noch nicht, was ich tun werde.
24% (523 Stimmen)
Stimmen gesamt: 2180

Für das kommende Jahr bekommen Landwirtinnen und Landwirte in Deutschland neue Möglichkeiten zu entscheiden, wie sie mit Vorgaben in der Gemeinsamen Agrarpolitik zur Flächenstilllegung und zur Einhaltung von Fruchtfolgen umgehen. Gleichzeitig fragen sich viele, ob sich die Antragsstellung angesichts hoher Getreidepreise überhaupt lohnt. In einer Umfrage will agrarheute wissen, ob die Bäuerinnen und Bauern planen, nur die Pflicht zur Stilllegung oder die Regeln zur Fruchtfolge nicht einzuhalten, ob sie sowohl Stilllegung als auch Fruchtfolgen nicht einhalten wollen, ob sie diese trotzdem beachten wollen oder ob sie überlegen, im Jahr 2023 gar keinen Förderantrag zu stellen.