Login
EU-Agrarhaushalt

Mitgliedstaaten sollen mehr Geld nach Brüssel überweisen

Thumbnail
Josef Koch, agrarheute
am
29.01.2018

Damit der EU-Agrarhaushalt nicht gekürzt wird, sollen die Mitgliedstaaten mehr zahlen. Das fordert der Agrarausschuss im EU-Parlament. Copa und Cogeca finden das gut.

Die europäischen Bauern- und Genossenschaftsverbände Copa und Cogeca begrüßen das Votum der europäischen Abgeordneten zum nächsten mehrjährigen Finanzrahmen (MFR). Darin fordern EU-Parlamentarier auf Kürzungen der Agrarausgaben zu verzichten.

„Dass der Landwirtschaftsausschuss des Europäischen Parlaments die Stellungnahme der europäischen Abgeordneten Sofia Ribeiro zum nächsten mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) verabschiedet hat, in der eine Anhebung des Beitrags der Mitgliedstaaten zum Haushalt auf über 1,0 Prozent des Bruttonationaleinkommens (BNE) gefordert wurde, ist eine gute Nachricht.

"Wir unterstützen die Forderung der europäischen Abgeordneten neue Finanzmittel zu erschließen um bisherigen und auch neuen Prioritäten zu finanzieren", machte der Generalsekretär von Copa und Cogeca, Pekka Pesonen, deutlich.

„Ich freue mich, festzustellen, dass sie eine Kürzung des EU-Agrarhaushaltes ablehnen und die Direktzahlungen an Landwirte wahren wollen. Wie Copa und Cogeca lehnen auch sie eine Renationalisierung der GAP-Regeln ab.“

Pesonen betonte außerdem: „Die Mitgliedstaaten müssen ihre Haushaltsbeiträge aufstocken, damit die gemeinsame Agrarpoitik (GAP) Landwirte unterstützen kann, eine nachhaltige Lebensmittelversorgung zu erschwinglichen Verbraucherpreisen zu bieten und gleichzeitig die Dynamik der ländlichen Gebiete zu erhalten.“

 Copa und Cogeca appellieren an den Haushaltsausschuss des Europäischen Parlaments sowie an alle europäischen Abgeordneten, diese Forderungen zu unterstützen.

Auch interessant