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Übergangsregierung Österreich

Neue Landwirtschaftsministerin in Österreich

am
04.06.2019

Maria Patek wird die neue Landwirtschaftsministerin Österreichs. Somit bleibt das Agrarressort in weiblicher Hand.

Maria Patek aus Österreich

Die neue österreichische Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein hat die bisherige Sektionschefin in dem Ressort, Maria Patek, zur neuen Landwirtschaftsministerin berufen. Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat die Mitglieder des neuen zwölfköpfigen Übergangskabinetts am Montag vereidigt.

In der vergangenen Woche war die rechtskonservative Regierungsmannschaft von Bundeskanzler Sebastian Kurz per Misstrauensvotum im Parlament abgesetzt worden. Deshalb wurde die Bildung der Übergangsregierung notwendig.

Wichtige Entscheidungen in Österreichs Agrarressort anstehend

Der Präsident der Landwirtschaftskammer Österreichs, Josef Moosbrugger, bot der neuen Landwirtschaftsministerin eine enge Zusammenarbeit an, „um in den kommenden herausfordernden Monaten für unsere Bauern die richtigen Weichen stellen zu können“. Derzeit sei eine ganze Reihe von wichtigen Punkten noch unerledigt, erklärte Moosbrugger. Das beginne beim Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG), gehe über die Herkunftskennzeichnung bis hin zum Beschluss eines Strategieplans für die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP).

Maria Patek hat Forstwirtschaft studiert

Patek hat Forst- und Holzwirtschaft an der Universität für Bodenkultur (Boku) in Wien studiert und besitzt zudem einen MBA-Abschluss in Public Management der Universität Salzburg. Sie ist bereits seit 1983 im Wiener Landwirtschaftsministerium tätig. Ab 2002 leitete die 60‑Jährige dort die Abteilung Wildbach- und Lawinenverbauung. Ende 2016 übernahm sie die Leitung der Sektion „Wasserwirtschaft“, und seit August 2018 war sie Leiterin der Sektion „Forstwirtschaft und Nachhaltigkeit“.

Mit Material von AgE
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