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Agrargelder

NRW: Fördermittel in Millionenhöhe nicht abgerufen

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Nicolette Emmerich, agrarheute
am
01.05.2018

In den vergangenen Jahren hat Nordrhein-Westfalen Fördermittel zur Verbesserung der Agrarstruktur in Millionenhöhe liegen lassen. Dies geht aus einem Medienbericht hervor.

Insgesamt habe Nordrhein-Westfalen seit 2014 etwa 53 Millionen Euro der dem Land zustehenden Mittel aus der sogenannten Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" nicht genutzt, berichtete die Osnabrücker Zeitung. Dies gehe aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken-Fraktion im Bundestag hervor.

Nur Bayern nutzt fast alle Gelder

Ein Sprecher des Düsseldorfer Umweltministeriums machte Verzögerungen bei großen Projekten für die Entwicklung verantwortlich. Ursache dafür seien unter anderem Beschwerden gegen die Vergabeentscheidungen sowie die hohe Auslastung der beauftragten Unternehmen. Aufgrund der haushaltsrechtlichen Bestimmungen hätten deshalb bewilligte Kassenmittel nicht an die vorgesehenen Empfänger ausgezahlt werden können.

NRW ist dem Bericht zufolge mit den Problemen beim Geldausgeben nicht allein. Insgesamt hätten die Bundesländer seit 2014 Fördermittel von mehr als einer viertel Milliarde Euro nicht abgerufen. Einzig Bayern nutze regelmäßig fast alle zur Verfügung stehenden Gelder.

Mit Material von welt

Agrarstrukturen: Landwirtschaft im internationalen Vergleich

Landwirtschaft Vergleich EU
Durchschnittliche Betriebsgröße in ha
Durchschnittlicher Pachtanteil EU
Durchschnittlicher AK-Einsatz Landwirtschaft EU
Durchschnittliche GVE EU
Durchschnittliche Anzahl Milchkühe je Halter EU
Durchschnittliche Schweineanzahl je Halter EU
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