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NRW: Ursula Heinen-Esser wird neue Agrarministerin

Ursula Heinen-Esser
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Anke Fritz, agrarheute
am
24.05.2018

Ursula Heinen-Esser tritt in Nordrhein-Westfalen die Nachfolge von Christina Schulze Föcking an. Die 52-Jährige ist diplomierte Volkswirtin.

Als Nordrhein-Westfalens neue Umwelt- und Landwirtschaftsministerin will Ursula Heinen-Esser (CDU) die Interessen von Umweltschützern und Landwirten gleichermaßen berücksichtigen.

"Mein Ziel ist eine Politik, die für nachhaltigen Umwelt- und Naturschutz ebenso steht wie für gute Rahmenbedingungen für eine moderne Agrarwirtschaft und für einen starken Verbraucherschutz", sagte sie am Donnerstag bei ihrer Vorstellung.

Die 52-Jährige war ab 2007 Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesagrarministerium, ab 2009 im Bundesumweltministerium. Dem Bundestag gehörte die diplomierte Volkswirtin von 1998 bis 2013 an. Seit 2016 ist sie Vorsitzende der Geschäftsführung in der Bundesgesellschaft für Endlagerung.

Für Umweltschutz und moderne Landwirtschaft

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hatte die neue Amtsinhaberin am Donnerstag überraschend der Öffentlichkeit vorgestellt.

Heinen-Esser erklärte auf einer Pressekonferenz in Düsseldorf, ihr Ziel als Ministerin sei "eine nachhaltige Umwelt- und Naturschutzpolitik", sie wolle aber auch für entsprechende Rahmenbedingungen zugunsten einer modernen Agrarwirtschaft sorgen. 

Hintergrund zum Rücktritt von Schulze Föcking

Ihre Vorgängerin Christina Schulze Föcking war nach hartnäckigen Attacken der Opposition und massiven öffentlichen Anfeindungen in der vergangenen Woche zurückgetreten. Tierschützer hatten Schulze Föcking schon kurz nach Amtsantritt im Sommer 2017 wegen der Tierhaltung im Schweinemastbetrieb der Familie unter Beschuss genommen.

Mit Material von dpa
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