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Corona-Krise

Österreichs Kanzler: für mehr Autarkie in der Lebensmittelversorgung

Presseerklärung von Sebastian Kurz
am Montag, 31.08.2020 - 11:15 (Jetzt kommentieren)

In seiner Presseerklärung zur aktuellen Lage der Nation wirbt der österreichische Kanzler Sebastian Kurz für die Stärkung der heimischen Landwirtschaft. Dies sei nicht nur gut für den Klimaschutz, sondern vor allem eine wichtige Absicherung für Krisenzeiten.

Kurz` Rede zur Lage der Nation war ein Resumee vor allem der Corona-Situation und der Auswirkungen auf den Staat. 

Es werde, so der Kanzler, keine Abkehr von der vernetzten, internationalen Wirtschaft geben. "Wir sind Teil einer vernetzten Wirtschaft und globaler Lieferketten [...] Als exportorientiertes Land sind wir Profiteur dieser international vernetzten Wirtschaft."

"Sicherheit in Zeiten der Krise"

Es gebe aber durchaus Bereiche in denen es möglich und wünschenswert sei, österreichische Produkte zu kaufen und regional zu konsumieren. "Zum Beispiel bei Lebensmitteln können wir einfach und leicht auf regionale, österreichische Produkte setzen. Das ist gesund, schützt das Klima, ist gut für die Landwirtschaft und gibt Sicherheit in Zeiten der Krise."

Kurz betonte, die öffentliche Hand werde hier "mit gutem Beispiel vorangehen" und künftig in öffentlichen Kantinen, wann immer möglich, regional einkaufen. "Wenn wir es alle gemeinsam erreichen, dass 20 Prozent mehr regionale Produkte gekauft werden, dann schafft das 46.000 neue Arbeitsplätze und 4,6 Mrd. Euro mehr regionale Wertschöpfung."

Bewusstsein für Lebensmittel gestiegen

Der österreichische Bauernbund begrüßte die Absicht des Kanzlers, die autarke Lebensmittelversorgung zu fördern. "Seit Beginn der Corona-Krise hat sich bei den Österreicherinnen und Österreichern viel getan", fasst Bauernbund-Präsident Georg Strasser zusammen. 

Das Bewusstsein für die Produktion von Lebensmitteln, für regionale Kreisläufe und den Wert der Lebensmittel sei gestiegen. "Das ist eine Chance für die Gesellschaft, aber gerade auch für unsere Bauernfamilien und für viele Arbeitsplätze in den ländlichen Regionen." 

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