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Ost Agrarminister: 10 Thesen zur GAP nach 2020

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Anke Fritz, agrarheute
am
14.11.2017

Die Agrarminister der fünf neuen Bundesländer haben sich gestern Abend in Potsdam auf zehn Thesen zur Ausgestaltung der Gemeinsamen europäischen Agrarpolitik (GAP) nach 2020 verständigt.

Die Ausgaben für die europäische Agrarpolitik umfassen rund 40 Prozent des EU-Haushalts. Durch den Brexit sowie durch zusätzliche Aufgaben der EU verstärkt sich der Druck auf den kommenden mehrjährigen Finanzrahmen und hier insbesondere auf den EU-Agrarhaushalt. Es geht darum, die Finanzmittel für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum weiterhin zielgerichtet einzusetzen und gerecht zu verteilen. Das sind die 10 Thesen.

Das sind die 10 Thesen

  1. Die heimische Landwirtschaft ist nicht ersetzbar
  2. Staatliche Verantwortung für den Erhalt einer regional verankerten Landwirtschaft
  3. Differenzierte Stärkung der Ländlichen Räume fortsetzen
  4. Öffentliches Geld für öffentliche Leistungen
  5. Die GAP als Instrument zur Einkommensstützung und Diversifizierung für die Landwirtschaft
  6. Keine betriebsgrößenabhängigen Nachteile für nachhaltig wirtschaftende Landwirtschaftsbetriebe
  7. Marktbedingungen für die Landwirtschaft verbessern
  8. Klima-, Tier-, Natur- und Umweltschutz liegen in der Mitverantwortung des landwirtschaftlichen Sektors
  9. Modernisierung der Landwirtschaft und Vereinfachung der GAP
  10. Effiziente und ergebnisorientierte Förderverfahren (ELER-Reset)

Die Agrarminister der Bundesländer: CDU/CSU und Grüne gleichauf

Barbara Otte-Kinast
Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.
Politiker Peter Hauk
Politiker Thomas Schmidt
Politiker Jörg Vogelsänger
Politiker Till Backhaus
Politiker Robert Habeck
Politikerin Claudia Dalbert
Politikerin Christina Schulze Föcking
Politikerin Priska Hinz
Politiker Volker Wissing Ulrike Höfken
Politikerin Birgit Keller
Politiker Reinhold Jost
Bundeslandwirtschaftsministerin
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