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GAP

Ost-Agrarminister verlangen Angleichung der Direktzahlungen

Landwirtschaft in Osteuropa
am
09.09.2019
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Polen und die baltischen Länder wollen in der Agrarwirtschaft stabile und gleiche Wettbewerbsverhältnisse in der gesamten EU.

Die Landwirtschaftsminister Polens, Estlands, Lettlands und Litauens sprechen sich in einer Erklärung für einen "angemessenen Agrarhaushalt" aus. Die aktuelle Höhe des Finanzierungsniveaus soll in der Förderperiode 2021 bis 2027 beibehalten werden, so die Minister.

Die wachsenden Anforderungen an die Landwirte aufgrund des Klimawandels sowie des Umwelt- und Tierschutzes zögen höhere Kosten und Einkommensverluste nach sich, die ausgeglichen werden müssten, um die Wettbewerbsfähigkeit des EU-Agrarsektors nicht zu schwächen.

Zur Förderung des ländlichen Raums brauche es auch eine "starke Zweite Säule". 

"Harter Brexit ist ein großes Risiko für Agrarmärkte"

Gleichzeitig bekräftigen die Minister ihre Forderung an die EU-weite Angleichung der Direktzahlungen. Es sei "nicht hinnehmbar", dass sich die Direktzahlungen zwischen den einzelnen Mitgliedsländern um das bis zu Dreifache unterscheiden, während am EU-Binnenmarkt ansonsten für alle Landwirte verbindliche Auflagen in gleichem Maße gelten würden.

Die Direktzahlungen sollen noch im Verlauf der nächsten Förderperiode 2027 angeglichen werden.

Die Ressortchefs sind zudem der Ansicht, dass ein harter Brexit ein großes Risiko für die Agrarmärkte darstellt, weshalb dieser die Bereitstellung besonderer Ressourcen rechtfertige.

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