Login
Landwirte in Not

Rukwied verlangt Ausruf der Notstandssituation

Joachim Rukwied im Traktor
Thumbnail
Anke Fritz, agrarheute
am
26.07.2018

DBV-Präsident Joachim Rukwied fordert Bund und Länder dazu auf den Notstand auszurufen. So könnten Betrieben in Not direkte Liquiditätsunterstützung erhalten.

Trockenheit und Hitze machen den Landwirten zu schaffen. Die Ernteeinbußen sind groß und das Futter ist knapp. Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, erklärt im Vorfeld des Bund-Länder-Treffens gegenüber agrarheute: „Wir verlangen vom Bund und den Ländern, dass sie die Notstandssituation ausrufen. Damit wäre die rechtliche Voraussetzung gegeben, dass Betriebe, deren Ernteerträge 30 Prozent unter dem Schnitt der letzten 5 Jahren liegen direkte Liquiditätsunterstützung erhalten. Einige brauchen das um überhaupt ins nächste Jahr gehen zu können.

Außerdem fordern wir, dass die Politik jetzt endlich eine Risikoausgleichsrücklage einführt. Das heißt: Landwirte müssten in guten Jahren nicht den gesamten Gewinn versteuern, sondern können eine Rücklage für schlechte Jahre bilden, was der Liquiditätssicherung dient.“

Bestandsaufnahme der Dürreschäden

Eine Besprechung der Abteilungsleiter des Bundes und der Länder "mit dem Ziel einer Bestandsaufnahme der diesjährigen Witterungsschäden" werde am 31. Juli in Berlin stattfinden, teilte das Bundeslandwirtschaftsministerium am Mittwoch auf Anfrage mit. Über alle weiteren Schritte werde im Anschluss entschieden.
 
 

Felder und Maschinen unserer Leser in Flammen

Flächenbrand 2018
Maschinenbrand
Maschine brennt auf Feld
Maschinenbrand 2018
Flächenbrand auf Feld
Maschinenbrand 2018
Maschinenbrand
Abgebranntes Feld
Flächenbrand mit Maschine
Flächenbrände 2018
Traktorbrand 2018
Auch interessant