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Agrarministerkonferenz

Sonder-Ministerkonferenz zur GAP 2020

Landwirtschaft
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Norbert Lehmann, agrarheute
am
08.01.2018

Die Agrarminister der Bundesländer wollen sich auf einer Sonderkonferenz während der Grünen Woche zur GAP 2020 positionieren.

Am 18. Januar 2018 wird eine Sonder-Agrarministerkonferenz zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in Berlin stattfinden. Ziel ist eine Positionierung der Länderagrarminister für die Ministerpräsidentenkonferenz im Frühjahr. Dabei dürfte es unter anderem um eine gemeinsame Haltung zu einer in Brüssel erneut diskutierten Begrenzung der Direktzahlungen für größere Betriebe und eine stärkere Förderung von Kleinbetrieben gehen.

Höhepunkt des Berliner Treffens ist eine Diskussion zum Thema „Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik“ mit EU-Agrarkommissar Phil Hogan.

 

NRW übernimmt den Vorsitz der Agrarministerkonferenz

Christina Schulze Föcking

Im laufenden Jahr hat Nordrhein-Westfalen turnusgemäß den Vorsitz der Agrarministerkonferenz (AMK) übernommen. Das heißt, die Sitzungen werden von der neuen Düsseldorfer Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking (CDU) geleitet.

"Unsere agrarpolitischen Schwerpunkte für 2018 sehe ich in der künftigen Ausrichtung der Gemeinsamen Agrarpolitik nach 2020 und in der nachhaltigen Nutztierhaltung", sagte die Ministerin. Sie begrüßte ausdrücklich die Prägung der Agrarwirtschaft durch familiengeführte, selbstständige Unternehmen, die sich ressourcenschonend dem Tier- und Naturwohl verpflichten.

Kooperation mit der Landwirtschaft statt Zwang

Auch die von der EU-Kommission beabsichtigte Modernisierung der Ökologisierungs-Komponente der GAP soll in den Beratungen einen hohen Stellenwert haben. Ministerin Schulze Föcking betonte: "Die Biodiversität steht im Fokus, wir müssen sie erhalten. Das geht aber nur mit Kooperation anstatt Zwang, denn Landwirtschaft und Naturschutz bedeuten keinen Widerspruch. Wir wollen deshalb die Förderung freiwilliger Agrarumweltmaßnahmen unter Ausschöpfung der Mittel von Bund und EU weiterentwickeln. Förderung darf es aber nicht nur in extensiven Regionen geben, wir brauchen auch Angebote für die intensiven Regionen."

Neben einer Amtschefkonferenz und einer Sonder-Agrarministerkonferenz am 17. und 18 Januar in Berlin stehen folgende Termine fest:

  • 25. – 27. April 2018: Amtschef- und Agrarministerkonferenz in Münster
  • 26. – 28. September 2018: Amtschef- und Agrarministerkonferenz in Bad Sassendorf
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