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Start der neuen EU-Kommission verzögert sich

Jean-Claude Juncker und Ursula von der Leyen
am Donnerstag, 17.10.2019 - 10:49 (Jetzt kommentieren)

Die neue EU-Kommission unter Präsidentin Ursula von der Leyen wird nicht planmäßig am 1. November das Ruder übernehmen können.

Nachdem drei Kandidaten für ein Amt in der Kommission bei den Anhörungen im Europäischen Parlament gescheitert sind, wird sich der Wechsel in der mächtigen Brüsseler Behörde verzögern.

Als neuen Termin für die Amtsübernahme nannte der Sprecher des EU-Parlaments Jaume Duch nun den 1. Dezember. Bis dahin wird die Juncker-Kommission also im Amt bleiben müssen.

Frankreich lässt sich Zeit

Vom EU-Parlament abgelehnt wurden bekanntlich die rumänische Anwärterin Rovana Plumb und ihr ungarischer Kollege Laszlo Trocsanyi. Zuletzt fiel auch die Französin Sylvie Goulard durch, die eigentlich für das wichtige Ressort Industriepolitik und Binnenmarkt zuständig sein sollte.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will sich jedoch einige Tage Zeit nehmen, ehe er einen Ersatzkandidaten benennt. Und in Rumänien erschwert der zwischenzeitliche Sturz der sozialdemokratischen Regierung die Nominierung.

Somit dürfte das EU-Parlament voraussichtlich erst Ende November über die neue Kommission abstimmen, nachdem zuvor die neuen Kandidaten angehört wurden.

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