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Glyphosat

Stralsund lehnt Glyphosatverbot auf kommunalen Flächen ab

Rügen
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Katharina Krenn, agrarheute
am
14.03.2018

Immer mehr Gemeinden verbieten Glyphosat auf ihren Flächen. Die Hansestadt Stralsund stimmte jetzt gegen ein Glyphosatverbot für seine Pächter.

Landwirte dürfen auch weiterhin Glyphosat auf den kommunalen Feldern einsetzen, die sie von der Stadt Stralsund gepachtet haben. Das beschloss die Stralsunder Bürgerschaft vergangene Woche, berichtet die Ostsee-Zeitung. Die Grünen hatte in der Sitzung gefordert, „bei der Bewirtschaftung land- und forstwirtschaftlicher Flächen sowie in Gartenanlagen und Parks zukünftig auf den Einsatz glyphosathaltiger Herbizide“ zu verzichten.

7.000 Hektar landwirtschaftliche Fläche

Der Oberbürgermeister Alexander Badrow (CDU) hatte bereits im Vorfeld betont, dass er einem Glyphosat-Verbot eher ablehnend gegenüberstehe. Badrow zufolge sei Glyphosat im Gegensatz zu anderen Stoffen vergleichsweise gut untersucht worden.

Die Hansestadt ist im Besitz von rund 7.000 Hektar Agrarnutzfläche, die von insgesamt 60 Pächtern bewirtschaftet wird. Ein Großteil der Flächen befinden sich auf der Insel Rügen.

Im Video sehen Sie die heiße Debatte um Glyphosat in der Stralsunder Bürgerschaftssitzung vom 08. März 2018.

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