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Tierrechtsorganisation PeTa droht Otte-Kinast öffentlich

CDU-Agrarkandidatin Barbara Otte-Kinast
© Landfrauen NLV
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Wiebke Herrmann , agrarheute
am
25.04.2018

Nachdem Agrarministerin Otte-Kinast Konsequenzen für illegale Tierrechtsaktionen forderte, droht PeTa nun öffentlich, in die Ställe von Otte-Kinast einzudringen.

Die umstrittene Tierschutzorganisation PeTa droht der niedersächsischen Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast, in ihren Betrieb einzusteigen. Auf der Internetseite der Organisation wird die Landwirtschaftsministerin aufgefordert, den Experten von PeTa 24 Stunden täglich Einlass in ihre Ställe zu gewähren. Tut sie dies nicht, liegt für Peta der Verdacht nahe, dass Rechtsverstöße verdeckt werden sollen. Die Tierrechtsbewegung wird dann nicht umhinkommen, wie bei Ehlen oder jüngst bei Christina Schulze Föcking, selbst Ermittlungen vorzunehmen, heißt es in der öffentlichen Drohung weiter.

Otte-Kinast will Stalleindringlingen die Gemeinnützigkeit aberkennen

Hintergrund für die öffentliche Drohung dürfte die Ankündigung der Ministerin sein, Tierschutzorganisationen die Gemeinnützigkeit zu entziehen, wenn diese illegal gefilmte Aufnahmen veröffentlichen. Sie sprach sich gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung für strengere Kontrollen der Organisationen aus, die durch den Status der Gemeinnützigkeit steuerliche Vorteile genießen.

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