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Aus Protest

Türkei weist holländische Kühe aus

Rinderherde Holsteiner auf Weide
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Eva Eckinger, agrarheute
am
16.03.2017

Ein türkischer Zuchtverband will aus Protest eine Herde niederländischer Kühe des Landes verweisen. Die erste Gruppe sei bereits verladen worden.

Nun haben die politischen Spannungen zwischen den Niederlanden und der Türkei auch die Landwirtschaft erreicht. Wie Die Süddeutsche Zeitung (SZ) berichtet, will ein türkischer Zuchtverband etwa 40 niederländische Kühe aus Protest gegen das Verhalten Den Haags des Landes verweisen. Die beiden Länder befinden sich derzeit in einer schweren Krisensituation.

Wüste Vorwürfe aus der Türkei

Es herrscht Eiszeit zwischen Amsterdam und Ankara, nachdem die Niederlande türkischen Wahlkampfauftritten eine Absage erteilt hatte. Die entsprechenden Reaktionen aus der Türkei bestanden aus wüsten Vorwürfen.

So machte Präsident Erdogan niederländische Soldaten für das Massaker von Srebrenica verantwortlich. Auch die Städtepartnerschaft Istanbuls mit Rotterdam wurde aufgekündigt, so die SZ.

Türkei weist Holstein-Kühe aus

Nun hat die politische Auseinandersetzung auch die Tierwelt rreicht. "Die erste Gruppe Holsteiner ist verladen worden und wird zurückgeschickt. [...] In Zukunft wollen wir keine Tierprodukte mehr aus Holland" sagte Bülent Tunc vom türkischen Verband der Viehproduzenten laut Süddeutscher Zeitung gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu.

Türkei will eigene Kühe züchten

Bisher sind Kühe der Rasse Holstein aus Holland in der Türkei verbreitet. Doch nun werde man künftig eben eigene Kühe züchten, so Tunc. Sollten die Niederlande die Kühe nicht zurücknehmen, würden sie geschlachtet und ihr Fleisch verteilt, berichtet die SZ.

Mit Material von Süddeutsche Zeitung

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