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Staatliches Tierwohlkennzeichen

Umfrage: Tierwohllabel als Pflichtkennzeichnung oder gar nicht

Schwein in Bio-Haltung

In Berlin treibt Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner die Verhandlungen über das staatliche Tierwohlkennzeichen voran. Bis zum Herbst soll die rechtliche Grundlage beschlossen sein. Auch auf der Internationalen Grünen Woche ist das Label ein zentrales Thema. Die Nutzer von agrarheute haben eine klare Haltung: Sie bevorzugen eine Pflichtkennzeichnung oder der Staat sollte auf ein zusätzliches Siegel verzichten.

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Norbert Lehmann, agrarheute
am
22.01.2019

Brauchen wir ein staatliches Tierwohlkennzeichen?

Ja, eine freiwillige staatliche Haltungskennzeichnung ist sinnvoll; sie bietet dem Wildwuchs privater Label Einhalt
15% (73 Stimmen)
Ja, aber nur wenn das staatliche Label verpflichtend wird für alle: Handel, Metzger und Gastronomie
42% (199 Stimmen)
Nein, ein staatliches Tierwohlkennzeichen ist überflüssig. Die Wirtschaft hat eigene Initiativen entwickelt.
42% (200 Stimmen)
Stimmen gesamt: 472

Kopf-an-Kopf-Rennen

Jeweils 42 Prozent der Teilnehmer unserer Umfrage sind der Meinung, eine staatliche Haltungskennzeichnung sei überflüssig beziehungsweise wenn es eine geben solle, sollte sie für alle Wirtschaftsbeteiligten verpflichtend sein.

Nur 15 Prozent unterstützen das von Ministerin Klöckner bevorzuge Modell, eine freiwillige staatliche Haltungskennzeichnung einzuführen. Ihren Gesetzentwurf hat sie diese Woche zur Notifizierung nach Brüssel übersandt.

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