Login
Bundesrat

Unterstützung für niedersächsischen Antrag zur Ferkelkastration

Ferkel
am
20.09.2018

Mit Spannung wird morgen die Abstimmung vom Bundesrat zur Fristverlängerung der betäubungslosen Ferkelkastration erwartet. Niedersachsen bekommt jetzt Unterstützung für seinen Antrag.

Nach wie vor ungewiss ist der Ausgang der Bundesratsabstimmung zur Ferkelkastration am 21. September. Inzwischen sind auch Bayern und Mecklenburg-Vorpommern dem niedersächsischen Antrag beigetreten, der eine Verlängerung der Übergangsfrist für das Verbot der betäubungslosen Ferkelkastration um bis zu zwei Jahre vorsieht. Ob eine Stimmenmehrheit zustande kommt, ist jedoch weiter offen. Eine erhebliche Anzahl der Länder hat sich dem Vernehmen nach noch nicht festgelegt.

Alternativen zur betäubungslosen Ferkelkastration gesucht

Einen weiteren Entschließungsantrag will Mecklenburg-Vorpommern vorlegen. Darin wird die Bundesregierung aufgefordert, im Rahmen einer Initiative mit allen Beteiligten aus Wirtschaft und Verbänden weitere Alternativen zur betäubungslosen Ferkelkastration zu diskutieren und Mittel für notwendige wissenschaftliche Gutachten zur Verfügung zu stellen. Zudem soll sich die Regierung bei der Entwicklung des Tierwohllabels dafür einsetzen, dass Vorgaben zur Herkunftskennzeichnung aufgenommen werden.

Mit Material von AgE
Auch interessant