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Volksbegehren Artenvielfalt: Erfolge am runden Tisch

Volksbegehren Artenvielfalt
am
12.04.2019

Zum letzten Mal sind die Arbeitsgruppen zum Runden Tisch Arten- und Naturschutz zusammengekommen und können Erfolge verkünden.

Am 12. April sind die vier Arbeitsgruppen zum Runden Tisch das letzte Mal zusammengekommen. Im Anschluss haben Alois Glück, Walter Heidl und Monika Mayer für den Bauernverband sowie Agnes Becker und Dr. Norbert Schäffer für das Volksbegehren bei einer Pressekonferenz die Ergebnisse von Beratungen vorgestellt, bei denen um Lösungen für die kritischen Punkte aus dem Gesetzentwurf gerungen wurde.

 

Heidl: Gemeinsame Wege gefunden

"Wir haben Klarstellungen in vielen kritischen Bereichen erreicht", sagte Bauernpräsident Walter Heidl. Insbesondere beim Walzen, bei Streuobstbeständen, bei Mahdzeitpunkten und den Vorgaben für das Mähen im Grünland konnten gemeinsam Wege gefunden werden, damit es zu keinen Problemen in der Landwirtschaft kommt. "Bei den verbleibenden Problembereichen wird der Bauernverband weiter hartnäckig bleiben, nach Lösungen suchen und für die Anliegen der bayerischen Bauernfamilien streiten", sagte Heidl.

 

Mayer: Ergebnisse sollen in Gesetze einfließen

Monika Mayer, Biobäuerin und Kreisbäuerin Oberallgäu, forderte von der Staatsregierung, dass die Ergebnisse nun in die Gesetze rund um das Volksbegehren einfließen müssen. Zudem müssten auch Maßnahmen in anderen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bereichen ergriffen werden: "Artenvielfalt und Erhalt natürlicher Ressourcen geht nicht nur Landwirtschaft an, sondern ist gesamtgesellschaftliche Aufgabe."

Mit Material von BBV
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