Bauernregeln

Landwirt steht mit dem Rücken zur Kamera auf einem Feld mit dunklen Wolken im Hintergrund © stock.adobe.com/BIB-Bilder

Wie sind Bauernregeln entstanden?
Bauernregeln sind meist in Reimform gefasste alte Volkssprüche über das Wetter und die Folgen für die Landwirtschaft. Diese Bauernregeln entstanden aus der Beobachtung von nacheinander folgenden Umständen in der Natur und wurden über Generationen weitergegeben. Eine Bauernregel versucht, aus bestimmten Wetterlagen eine Vorhersage für das folgende Wetter, insbesondere das Agrarwetter, zu ziehen. Es gibt Bauernregeln, die das Wetter für den nächsten Tag vorhersagen wie z.B. „Schuppt sich der Himmel wie ein Fisch, regnets in 24 Stunden gewiss.“ Allerdings gibt es auch viele Regeln, die das Wetter für einen viel späteren Zeitraum voraussagen oder Aussagen über Ernten treffen. Ein Beispiel hierfür ist „Ist der Januar hell und weiß, wird der Sommer sicher heiß.“

Bauernregeln: Bauernweisheiten über das Wetter 
Heute können Meteorologen das Wetter ziemlich genau vorhersagen und die Landwirte planen ihre Arbeit anhand des Wetterberichts aus Fernsehen, Radio oder Internet. Früher gab es noch keine genauen Wetterberichte und die Landwirte orientierten sich bei Ihrer Anbau- und Ernteplanung an den Bauernregeln. Das Wetter entscheidet bei einem Bauer, ob es eine gute oder schlechte Ernte wird. 
Auch heute werden noch viele der Bauernregeln verwendet und an die nächste Generation weitergegeben. Einige Bauernweisheiten bewahrheiten sich auch immer wieder wie zum Beispiel die Regeln zu den Eisheiligen im Mai. Sie wurden nach verschiedenen christlichen Heiligen benannt, die zwischen dem 11. Und 15. Mai Namenstag haben. An diesen Tagen kann es oft nochmal zu Bodenfrost kommen, obwohl es Anfang Mai meist schon sehr warm ist. Dieser Frost muss beim Anbau von Pflanzen bedacht werden. 

Auf agrarheute stellen wir Ihnen jeden Monat passende Bauernregeln in einer Bildergalerie zusammen und posten täglich auf unserer agrarheute-Facebook-Seite eine passende Bauernweisheit.