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Ferkel

© agrarfoto

Als Ferkel bezeichnet man die Jungtiere vom Hausschwein. Eine Sau hat im Durchschnitt 2,2 Würfe pro Jahr nach einer Tragzeit von 3 Monaten, 3 Wochen und 3 Tagen. Der anschließende Geburtsvorgang wird Ferkeln oder auch Abferkeln genannt. Die frisch geborenen Ferkel sind in ihren ersten Lebensstunden noch blind und äußerst wärmebedürftig.  

Ferkelaufzucht

Dafür werden häufig Rotlichtlampen oder eine Bodenheizung in den Ferkelbuchten zur Verfügung gestellt. In konventionellen Schweinebetrieben erfolgt die Ferkelerzeugung heute meist in von der Schweinemast getrennten Betrieben. Es gibt auch Agrarbetriebe, in denen die dort geborenen Ferkel nach dem Absetzen direkt im Betrieb weiter gemästet werden. Das verringert das Risiko von eingeschleppten Krankheiten in den Beständen.

Ursprung des Begriffs „Ferkel“

Die Bezeichnung des jungen Schweins geht zurück auf den mittelhochdeutschen Begriff „Verkel“. Der indogermanische Begriff „porko“ für „Schwein“ ist vom indogermanischen Begriff „perk“ für „aufwühlen“. Das Schwein wurde demnach als „Aufwühler“ bezeichnet. Synonyme zum Begriff sind „Frischling“ oder auch „Schweinchen“.

Quelle: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

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