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Forstarbeit

Forstwirt in der Hauung mit Motorsäge © stock.adobe.com/tibor13

Welche Aufgaben gehören zur Forstarbeit?

Jemand, der in Wald und Forst schafft, kann als Forstarbeiter bezeichnet werden. Dazu gehören alle Arbeiten rund um die Pflege und Nutzung von Beständen. Das beginnt für den Forstarbeiter mit dem Pflanzen von Bäumen, der Pflege von Beständen im Rahmen der Läuterung oder Auswahl von Zukunftsbäumen und reicht bis zur Holzernte und dem Rücken der Stämme. Darüber hinaus fallen Arbeiten im Wegebau, beim Schutz vor Schadorganismen wie Buchdrucker oder Kupferstecher oder im Naturschutz an.

Wer erledigt die Forstarbeit?

„Forstarbeiter“ ist dabei ein unscharfer Begriff. Er unterscheidet sich vom Ausbildungsberuf Forstwirt beziehungsweise dem Forsttechniker, einem Studium der Forstwirtschaft oder Forstwissenschaft. Wald- und Forstarbeiten können natürlich auch vom Landwirt, Waldbesitzer und Waldbauern geleistet werden. Um bei der Forstarbeit im Wald Unfälle zu vermeiden, gelten auch für sie die entsprechenden Regelungen, etwa Sachkundenachweise oder die Unfallverhütungsvorschrift Forsten.

Der Bedarf an Kompetenz im Wald ist groß; Deutschland ist mit 11,4 Millionen Hektar Waldfläche bedeckt. Rechnet man die 90 Milliarden Bäume auf die Einwohner um, kommt ein Deutscher auf 1000 Bäume. 

Neben Ratgebern, Praxistipps und Berichten zu Maschinen zur Forstarbeit bieten wir Ihnen auf agrarheute die Aussicht auf den künftig möglichen Einsatz von neueren Technologien wie Apps beim Holzfällen oder ferngesteuerten Raupen bei der Waldarbeit.