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Getreide

© Julia Eder/agrarheute

Der Begriff Getreide ist eine Sammelbezeichnung für landwirtschaftlich kultivierte Pflanzenarten, die aus der Familie der Süßgräser stammen und einsamige Früchte tragen. Die Früchte werden als Körner bezeichnet und stellen weltweit die Hauptnahrungsquelle für Menschen und Tiere dar. Es existieren verschiedene Getreidearten: Weizen, Roggen, Triticale, Gerste, Hafer, Reis, Mais und Hirse. Außerdem wird zwischen Sommergetreide und Wintergetreide, das nach der Aussaat und der Keimung eine Frostperiode benötigt, unterschieden. Für gewöhnlich wird Getreide nicht roh verzehrt, sondern weiter verarbeitet zu einer Vielzahl von Produkten. Außerdem werden Getreidekörner in der Brauerei und Brennerei oder zur Herstellung von Kaffee-Ersatz benutzt. Die Keimlinge der Getreidekörner dienen zur Produktion von ernährungsphysiologisch hochwertigen Gerteideölen.