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Heuernte

Heuernte auf dem Feld mit einem Mähdrescher © stock.adobe.com/Thierry RYO

Heu ist der Treibstoff, der Kühe am Laufen hält. Das Jahr 2018 bleibt als eines der Jahre in Erinnerung, in dem genau dieser Treibstoff knapp wurde. Die Heuernte 2018 fiel für viele Landwirte zu gering aus. 

Warum fiel die Heuernte 2018 gering aus?

Grund dafür war 2018 die Trockenheit, denn bereits im Frühjahr hatte es viel zu wenig geregnet. Die außergewöhnliche Wetterlage hielt sich im Wesentlichen von April bis Oktober. Doch während der erste Schnitt der Heuernte 2018 noch einigermaßen die erwarteten Mengen brachte, konnte das Gras nicht nachwachsen. Folge: Ein zweiter und dritter Schnitt blieben aus und die Heuernte für das Jahr 2018 mager. Ursache: Fehlendes Wasser, Trockenheit und eine Hitzewelle im August.

Wie wirkte sich die Heuernte auf den Preis aus?

Der Zustand verschärfte sich, weil auch die Weiden nicht mehr genug hergaben und Tierhalter bereits auf die Vorräte für den Winter zurückgreifen mussten. Die niedrigen Erträge der Heuernte 2018 haben sich natürlich auch auf die Preise niedergeschlagen, in der Folge wurden Heu und Stroh extrem teuer. So mussten Pferde- oder Milchviehhalter im Herbst 2018 bis zu 160 Euro für einen Rundballen Heu zahlen. Lokale Futterbörsen sicherten dennoch die Versorgung der Höfe und Ställe.

Doch auch das Jahr 2019 brachte keine Entspannung am Preismarkt für Heu - auch in dieser Saison gab es zu wenig Regen und die Heuernte 2019 fiel mager aus. Die Entwicklung der Temperaturen der letzten Jahre lässt besorgte Landwirte zurück. Lesen Sie daher auch das Top-Thema zur Trockenheit: droht der Landwirtschaft ein drittes Dürrejahr in Folge?