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Milchviehhaltung

© Katharina Krenn/agrarheute

Die Milchviehhaltung in Deutschland orientiert sich immer mehr an den Grundbedürfnissen der Tiere, nicht zuletzt durch Kuhkomfort im Stall, modernes Herdenmanagement, die Förderung der Tiergesundheit oder die Konzentration auf die Fitness der Tiere bei der Züchtung. Gegenwärtig werden noch rund ein Viertel der Milchkühe mehrheitlich in Anbindehaltung aufgezogen. Prognosen zufolge wird die Anbindehaltung jedoch in Zukunft keine große Rolle mehr spielen. Dies führt zu einem Strukturwandel, da eine Reduktion der Anbindehaltung dazu führen wird, dass ein Großteil der Betriebe die durchschnittlich 20 Kühe halten, die Milcherzeugung einstellen werden. Eine Möglichkeit, dem entgegen zu wirken, wäre hohe Investitionen zu tätigen, um beispielsweise auf eine Laufstallhaltung umstellen zu können.