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Pachtpreise

Verschiedene Felder von oben getrennt durch landwirtschaftliche Wege © stock.adobe.com/Mario

Neben Arbeit und Kapital gehört Boden in den Dreiklang der Produktionsfaktoren der Landwirtschaft. 

Wie wird der Pachtpreis ermittelt?

Der Pachtpreis ist quasi der Mietzins für ein Stück Boden, auf dem man mit dem Ziel, Gewinn zu machen, wirtschaften kann. Dabei gilt im Prinzip, dass je höher die Wertschöpfung von einer Fläche sein kann, desto besser lassen sich die eingebrachten Produktionsfaktoren verwerten. Und das spiegelt sich im Pachtpreis wider. 

Dabei steigen in den letzten Jahren die Pachtpreise in den Bundesländern immer weiter. 2016 lag der durchschnittliche Pachtpreis für Ackerland bei 328 Euro je Hektar. Die höchsten Pachtpreise wurden in Nordrhein-Westfalen mit 546 Euro je Hektar bezahlt. Die Ursachen für die immer weiter steigenden Pachtpreise sehen Experten unter anderem in dem Interesse außerlandwirtschaftlicher Investoren an Agrarflächen. So nimmt beispielsweise die Kirche als Landverpächter Einfluss auf die Auswahl der Pächter und den regionalen Bodenpreis.

Zudem unterscheidet sich der Pachtpreis nicht nur in den Bundesländern, sondern auch nach Nutzungsart des Grundstücks

  • Pachtpreis für Grünland
  • Pachtpreis für Ackerland
  • Pachtpreis für Rebflächen

Keine Pacht ohne Pachtvertrag

Pachten gehört zum Geschäft; nur vier von zehn Hektar sind Eigentum der Landwirte, berichtet der DBV. In den östlichen Bundesländern liegt der Anteil der gepachteten Flächen sogar bei fast 68 Prozent. 

Wir haben für Sie vier Stolpersteine beim Pachtvertrag zusammengestellt, damit Sie beim Abschließen des Pachtvertrages genau wissen, worauf es ankommt. Zudem informieren wir Sie regelmäßig über die aktuellen Pachtpreise und Änderungen bei den Pachtpreisen in der Landwirtschaft sowie beim Bodenmarktpreis.