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VEZG-Preis für Schweine (Vereinigungspreis)

Schweine und Ferkel im Stall © stock.adobe.ocm/Budimir Jevtic

Das Kürzel VEZG steht für Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch. Der Verein gibt einmal die Woche Preisempfehlungen für folgende Tiergruppe ab: 

  • Schlachtrinder
  • Schlachtschweine
  • Ferkel
  • M-Sauen

Wie wird der VEZG-Preis berechnet?

Die Daten der VEZG setzen sich aus den Preisen, die Mitglieder für ihre Tiere erzielen konnten, zusammen. Seit 1998 bereits ermittelt der Verein auf diese Weise den sogenannten Vereinigungspreis. 

In Deutschland sind rund 40 Erzeugergemeinschaften an einer gemeinsamen Preismeldung beteiligt. Es sind Zusammenschlüsse von Inhabern landwirtschaftlicher, forstwirtschaftlicher oder auch fischwirtschaftlicher Betriebe. Wichtig ist der Fokus auf ein Erzeugnis oder eine Gruppe verwandter Erzeugnisse. Bei der VEZG ist es eben Fleisch.

Grundlage dafür ist das Marktstrukturgesetz. Der Gedanke dahinter: Gemeinsam ist man stärker. Der Gesetzgeber hat mit seinem Gesetz Erzeugergemeinschaften gefördert. Sie sollen ein Gegengewicht zur Marktmacht auf Nachfrageseite sein. Das heißt: Nicht nur der Supermarktriese bestimmt, was das Schnitzel kostet, sondern auch der Ferkelzüchter. Zudem geht es der VEZG darum, eine einheitliche und hohe Qualität der Produkte sicherzustellen.

2014 wurde der Termin für die Markteinschätzung des VEZG-Preises für Schweine von Freitag auf Mittwoch verschoben. Auf agrarheute bieten wir Ihnen mittwochs einen Überblick über die aktuelle VEZG-Preisnotierung und konzentrieren uns dabei auf die Notierung des Schweinepreises.