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Achsenhersteller ADR setzt auf Sicherheit

von , am
04.10.2013

Mit neuen Achs- und Federungskonstruktionen will ADR die Sicherheit bei landwirtschaftlichen Transporten erhöhen. Fahrsicherheit und Einsatzvielfalt kennzeichnen die Produkte.

ADR entwickelt seine Achsen und Achssysteme ständig weiter. Ein Fokus liegt auf der Fahrsicherheit in allen Situationen. © Werkbild
Auf eine fast 60jährige Geschichte kann der italienische Achsenspezialist ADR zurückblicken. "ADR ergänzt heute die Achsen mit mechanischen, pneumatischen oder hydraulischen Federungen und aktiven oder passiven Bremssystemen. Das Resultat ist ein komplettes Fahrwerk. ADR ist ein richtiger Maschinenhersteller", führt Robert Airoldi, Verkaufsleiter bei ADR, aus. Krone hat die Vorzüge des Achsspezialisten erkannt und ihn zum "Supplier of the Year" gekürt.
 
Die heutige ADR- RPF Gruppe hat neun Fertigungsstätten in sieben Ländern: in Italien, Frankreich, Po - len, Großbritannien, Spanien, Brasilien und China. Die bebaute Fläche umfasst rund 150 000 Quadrameter. Kunden beliefert ADR mittlerweile in über 50 Ländern. Dieses Wachstum hat nicht nur die Angebotspalette erweitert, sondern auch die Größe der Gruppe verändert. Die Zahl der Beschäftigten hat sich in den vergangenen zehn Jahren verfünffacht. Waren es 2000 etwa 280 Mitarbeiter, stieg die Zahl bis heute auf rund 1.250 Personen. Im gleichen Zeitraum wuchs der Umsatz von 50 Millionen Euro im Jahr 2000 auf über 200 Millionen Euro in 2013.

Agritechnica: Fahrsicherheit und die Vielseitigkeit im Zentrum

ADR-Achse © Werkbild
Für das Jahr 2014 erwartet das Unternehmen weiteres Wachstum durch Investitionen in Europa, Afrika und Südamerika. "Für ADR ist die Teilnahme an der alle zwei Jahre stattfindenden Agritechnica ein Muss", betont Sergio Frigerio, Entwicklungsingenieur bei ADR. "Es ist für uns ein Checkpoint bei den Neuheitenentwicklungen in einem wettbewerbsstarken Umfeld. Auch in diesem Jahr wird das Entwicklerteam von ADR am Tag nach der Agritechnica beginnen, die neuen Produkte zu planen und zu entwickeln, die auf der Agritechnica 2015 gezeigt werden sollen."
 
Das Leitmotiv der diesjährigen Agritechnica ist die Fahrsicherheit und die Vielseitigkeit des Einsatzes der ADR-Produkte. Einen großen Raum werden die Federungen für landwirtschaftliche Anhänger und Maschinen einnehmen, angefangen von den Blattfedern, die intensiv überarbeitet wurden, um die Anforderungen technikbegeisterter Kunden wie in Deutschland zu treffen, wo sehr schnell gefahren wird, bis hin zu den sehr ausgeklügelten hydro-pneumatischen Systemen in vielen Versionen, maßgeschneidert für viele Anwendungen.

Neuheiten

Hydrosafe ist eine hydraulische Federung mit unabhängigen Armen. Die Bodenhaftung der Räder ist unter den verschiedensten Betriebsbedingungen gewährleistet: beispiellose Kurvenstabilität und Bremssicherheit auch auf unebenem Gelände. Eine Weiterentwicklung stellt HydrEvo dar. Bei der kompakten Konstruktion sind die Zylinder horizontal unter dem Rahmen angeordnet und erlauben so, große, breite Bereifungen. Die Fähigkeit, sich dem Gelände so gut anzupassen, stammt von der Aufhängungsgeometrie, die ähnlich geformt ist wie bei Offroad-Motorrädern. HydrEvo kann mit einem elektronisch gesteuertem Stabilisierungsystem ausgestattet werden.
 
STT wurde für Fahrzeuge entwickelt, die unter extremen Umweltbedingungen im Bau, in der Forst- oder Landwirtschaft arbeiten müssen. Die Multilenkeraufhängung garantiert eine Federung, die sich dem rauen Gelände anpasst und trotzdem sehr sicher und stabil für den Einsatz auf der Straße ist. Aber nicht nur hydraulische und pneumatische Federungen entwickelt ADR weiter, auch die gute, alte Blattfeder hat noch Zukunftschancen. Mit neuen Materialien und Techniken können heute Lösungen für Leistung, Stabilität und Gewichtsoptimierung gefunden werden. Ein herausragendes Beispiel dieser Entwicklung ist die KW, eine parabolische modularaufgebaute Blattfederung mit niedrigem Profil, beispielsweise für Ballentransporte.
 
 
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