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Meilensteine der Landtechnik Going Green

4.000 ha Zuckerrüben mit sechs Holmer Terra Dos T4 roden

Norbert Lehmann/agrarmanager/Nicoleta Culiuc
am
24.02.2016

Der Maschinenring Rheinland-West setzt in der Rübenkampagne auf modernste Technik von Holmer. Wie die Ernte der Zuckerrüben der von 650 Landwirten getragenen Selbsthilfeeinrichtung funktioniert, lesen Sie hier.

Der dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag startete vor Kurzem seine Kampagne "Meilensteine der Landtechnik going green". Das Ziel ist es, Unternehmen, die sich durch ihre Nachhaltigkeit auszeichnen, vorzustellen. Mit dabei ist auch der bayerische Rodespezialist Holmer, um dessen Rodetechnik es in diesem Beitrag unter anderem geht.

Entwicklung: Von 400 ha zu 4.000 ha Zuckerrüben

Der Maschinenring Rheinland-West hat seinen Sitz im ehemaligen Verwaltungsgebäude der vor 25 Jahren stillgelegten Zuckerfabrik Ameln. Die Ernte der Zuckerrüben ist das Hauptstandbein der von 650 Landwirten getragenen Selbsthilfeeinrichtung. Im Jahr 2001 schaffte der Maschinenring seinen ersten selbstfahrenden Rübenroder von Holmer an. Damit rodeten die Landwirte im ersten Jahr zirka 400 ha, wie Andreas Dering, Geschäftsführer des Maschinenrings Rheinland-West, erklärt.

Inzwischen erntet die Gemeinschaft in einer durchschnittlichen Kampagne rund 4.000 ha Zuckerrüben. Zum Einsatz kommen sechs Holmer Terra Dos T4, davon drei Zwei- und drei Dreiachser.

Selbstfahrer von Holmer sorgt für ein optimales Rodeergebnis

"Wir haben sehr früh die ersten Vorteile davon gesehen, unseren Mitgliedern die jeweils modernste verfügbare Technik anzubieten. Als wir vor vielen Jahren die ersten sechsreihigen Rodeaggregate eingeführt haben, gingen die Ernteverluste auf dem Acker um zehn Prozent zurück", sagt Dering. Heute sorge die automatische und unabhängige Höhenführung der Rodekörper für ein optimales Rodeergebnis.

Holmer EasyLift-System steuert die Arbeitsiefe individuell

Das Holmer EasyLift-System steuert die Arbeitsiefe individuell für jede Pflanzenreihe und abhängig vom

  • Höhenstand der Rüben,
  • den Witterungs- und Bodenverhältnissen sowie
  • Unebenheiten am Boden.

Das System vermeidet Bruchverluste durch abgebrochene Rübenkörper. Die individuelle Höhenführung mindert zudem den Verschleiß und reduziert den Kraftstoffverbrauch.

EcoPower senkt den Spritverbrauch

Für den geringstmöglichen Spritverbrauch bei Einhaltung der neuesten Abgasnorm EuroMot4 sorgt in Kombination mit der intelligenten Steuerung des Rodeaggregats das von Holmer entwickelte System EcoPower. Abhängig von den Einsatzbedingungen und der Auslastung hält EcoPower den 626 PS starken Mercedes-Benz Reihensechszylinder mit AdBlue-Technologie im optimalen Dieselmotor- und Fahrantriebskennfeld.

Maximale Bodenschonung wird mit Hilfe von Terra-Bereifung erreicht

Zum Eigengewicht des Roders von gut 30 Tonnen (t) kommen je nach Bunkervolumen schließlich 21 bis 31 t Rüben hinzu. Dank

  • der größtmöglichen Terra-Bereifung,
  • spurversetztem Fahren im Hundegang und
  • der Leichtbauweise mit hochfesten Stählen

wird trotz des hohen Gewichts eine maximale Bodenschonung erzielt.

Den vollständigen Beitrag können Sie in der  März-Ausgabe des agrarmanager lesen.

Rübenroder: Holmer Terra Dos T4

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