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Ernte und Transport

Mit 571 PS zentimetergenau unterwegs

von , am
04.07.2012

In der Ernte drischt die Oehnaland Agrargesellschaft mbH täglich 150 Hektar. Dafür haben sich die Geschäftsführer drei neue New Holland Mähdrescher CR 9090 angeschafft. Begeistert sind sie vor allem von der Präzision.

Volker Wenzel, Frank Bruckbauer, Horst Koch und Heiko Hannemann von der Oehnaland Agrargesellschaft mbH nahmen die Schlüssel für die drei New Holland- Mähdrescher von Jörg Säuberlich, Newtec Ost GmbH, und René Heidig, CNH Deutschland GmbH, entgegen (v. li.).
Über 1.700 PS stehen seit neuestem für die Ernte der rund 2.600 Hektar Mähdruschfrüchte der Oehnaland Agrargesellschaft mbH bereit. Kürzlich nahmen die beiden Geschäftsführer Horst Koch und Frank Bruckbauer der brandenburgischen Agrargesellschaft drei neue New Holland-Mähdrescher CR 9090 in Empfang. Bei der Entscheidung für die New Holland-Technik war für die beiden Oehnaland-Geschäftsführer nicht allein die PS-Zahl entscheidend – jede Maschine kommt allein auf 571 PS maximale Motorleistung.
 
"Auch andere Marken bieten leistungsstarke Maschinen an, aber das integrierte satellitengestützte Lenksystem von New Holland, die ‚IntelliSteer Lenkautomatik’, ist mit dem bei uns bereits vorhandenen System kompatibel", erläutern Koch und Bruckbauer. Das System arbeitet mit den hochgenauen RTK-Korrektursignalen und garantiert eine Spurgenauigkeit von ein bis zwei Zentimeter, die Jahr für Jahr eingehalten wird.

150 Hektar werden in der Ernte täglich gedroschen

Die drei CR 9090 sind jeweils mit einem 12.500 Liter Korntank sowie einem 10,70 Meter Schneidwerk ausgestattet und werden für die Ernte von Gerste, Weizen, Roggen, Raps und Erbsen eingesetzt. Für die Maisernte werden die Maschinen mit einem zwölfreihigen Maispflücker umgerüstet. Das Doppelrotorsystem sorgt beim Drusch für eine schonende Verarbeitung und damit sehr gute Korn- und Strohqualitäten.
 
Gleichzeitig ist der Energiebedarf niedriger als bei herkömmlichen Rotorsystemen, so dass auch der Kraftstoffverbrauch reduziert wird. 150 Hektar müssen in der Ernte täglich gedroschen werden. "Aufgrund der Flexibilität und Reserve für den Notfall haben wir uns für drei Mähdrescher entschieden", macht Bruckbauer deutlich. "Damit erzielen wir eine vernünftige Tagesleistung und beherrschen gleichzeitig Logistik und Lagerung des Getreides."
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