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Bogballe Düngerstreuer M35W plus: Einfach eingestellt

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am Dienstag, 29.01.2019 - 11:28 (Jetzt kommentieren)

Die neuen Düngerstreuer von Bogballe erkennt man an der zweistelligen Modellbezeichnung. Wir hatten den Wiegestreuer M35W plus mit 2.550 l Behälterinhalt eine Saison lang im Einsatz.

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Die Einfachheit hinsichtlich der Bedienung, als auch der Einstellung, ist ein Kennzeichen des Bogballe-Streuers M35W plus. So müssen keine Aufgabepunkte über ein Verdrehen der Ausbringöffnung verstellt werden. Alles wird beim Bogballe-Düngerstreuer über die Ausgestaltung der Auslaufschieber und eine gesteuerte Düngeraufleitung auf die Streuscheiben geregelt. Dabei übernimmt ein Auslaufschieber die Regelung der Ausbringmenge und einer die Verteilung des Düngers im Streubild über die Veränderung der Ausflussgeschwindigkeit. Das Praktische an dem Streuer: Alles wird automatisch geregelt. Beim Wiegestreuer kann man sogar auf das Abdrehen verzichten.

 

Genau gestreut, vierfach überlappt

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Eine weitere Besonderheit ist die Vierfachüberlappung der Streubilder. Die 600 mm großen Streuscheiben drehen andersherum, wie bei anderen Zweischeibenstreuern, sprich nach innen. Die beiden Streubilder der rechten und linken Streuscheibe überlappen fast vollständig. Im Feld ergibt sich bei Hin- und Rückfahrt dann die Vierfachüberlappung. Bogballe nennt es In-Center-Streusystem. Zum Grenzstreuen wird einfach die Drehrichtung der Scheiben geändert und mit der Rückseite der Streuflügel gearbeitet. Nun ergibt sich keine Vierfachüberlappung mehr, sondern ein asymmetrisches Streubild. Ins Feld wird genauso weit wie beim Normalstreuen geworfen, zur Feldgrenze sorgt ein steil abfallendes Streubild dafür, dass nur bis zur Grenze ausgebracht wird. Über die Zapfwellendrehzahl kann der Anwender entscheiden, ob genau bis zur Grenze gestreut wird oder ein Streifen ungedüngt bleibt, wie an Gewässern beispielsweise gefordert.

ISOBUS- oder Bogballe-Terminal, am besten beides

Bei der Bedienung hat der Kunde die Qual der Wahl. Entweder man nutzt das Bogballe-eigene Terminal Calibrator Zurf oder das ISOBUS-Terminal vom Schlepper oder dank ISOconverter beides. Das bietet sich an, wenn man auf dem ISOBUS-Terminal Section Control nutzen will und/oder die Flächen im Terminal hinterlegt hat. Dann kann die Bedienung des Streuers über die Tasten des Calibrator-Zurf-Rechners erfolgen. So haben wir gerne gearbeitet.

Die Vorgewende-Section-Control-Steuerung funktioniert auch mit einem handelsüblichen Android-Tablet. Dazu muss man sich die Calibrator-Free-App auf das Tablet laden und mit dem WiFi-Kommunikationsmodul mit dem Calibrator Zurf verbinden.

Mehr über den Bogballe M35W plus lesen Sie in der Ausgabe 2/2019 von agrarheute.

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agrarheute-Test: Bilder vom Bogballe M35W plus

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