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Ackerbau

Agri Con entwickelt neues Probenahmegerät

von , am
30.10.2013

Online-Sensoren für flächenspezifische Düngung und Pflanzenschutz sind seit Jahren im Einsatz. Zur Erfassung der Grundnährstoff-Situation von Böden hat Agri Con die Bodenprobenentnahme optimiert.

 
Nur wer den Versorgungszustand seiner Pflanzen kennt, kann erhöhten Düngerbedarf decken und auf ausreichend versorgten Teilflächen Dünger sparen. Voraussetzung ist die regelmäßige Bodenuntersuchung. Agri Con bietet dafür ein eigens entwickeltes Servicepaket an. Mit agribase will Agri Con den Prozess beschleunigen und die Akteure besser vernetzen. Beipielsweise können mit dem neu entwickelten Bodenprobenahme-Gerät Bodenproben während der Fahrt genommen werden.
 

Modul 1: Probenahmegerät "on-the-go"

Mit einem gänzlich neu entwickelten Bodenprobenahme-Gerät können Proben während der Fahrt gezogen werden. Das erhöht deutlich die Schlagkraft des Probenehmers, was aus Kundensicht besonders in saisonalen Hoch-Zeiten entscheidend ist. Möglich ist eine Einstichtiefe von bis zu 30 Zentimeter. Das Gerät ist so konstruiert, dass es einfach hinten am Geländewagen befestigt wird. Der Antrieb erfolgt ausschließlich über die Bordspannung des Trägerfahrzeugs. Dadurch wird ein schneller und wendiger Einsatz ermöglicht.
 

Modul 2: Web-GIS-basierte Planung und Dokumentation

IPS dient der optimalen Einsatzplanung von Probenahmekapazitäten sowie der Dokumentation auf dem Feld. Ein angeschlossenes Barcode-System soll die Sicherheit in der Probenlogistik zwischen Dienstleister und Analyselabor erhöhen. Da die Organisation des Probenehmers über einzelne Betriebsgrenzen hinweg erfolgt, kann GPS-gestützte Probenahme auch in landwirtschaftlich kleiner strukturierten Regionen effizienter angeboten werden. Das System ist zudem mehrsprachig, so dass es auch von Partnern im Ausland genutzt werden kann.
 

Modul 3: Web-basierte Analyse und Streuaufträge

Sobald die Laborergebnisse vorliegen, werden sie in das web-basierte Datenmanagementsystem Agri Port geladen und in Form von Nährstoffverteilkarten aufbereitet. Über die integrierte Düngeplanung kann der Landwirt selbstständig den Grundnährstoffbedarf seiner Flächen für ein oder mehrere Jahre berechnen und die Streuaufträge generieren. Die Streukarten können in verschiedenen Formaten exportiert und zur Abarbeitung via e-mail auf alle gängigen Terminals verschickt werden.
 
Agri Port M stellt damit auch eine Schnittstelle zu Lohnunternehmern, Pflanzenbauberatern und spezialisierten Dienstleistern dar. Wenn es der Landwirt wünscht, können sie mit ihm die Daten teilen oder die Grunddüngung in seinem Auftrag managen.

Ab 2014 Start als Lizenzmodell

Ab 2014 kann agribase regionalen Dienstleistern, Lohnunternehmern, Bodenprobenehmern, Maschinenringen innerhalb eines Lizenzmodells angeboten werden. Auf diesem Weg sollen weitere Landwirtschaftsbetriebe auch in landwirtschaftlich kleiner strukturierten Regionen leichter als bisher Zugang zu den Vorzügen einer teilflächenspezifischen Grunddüngung erhalten.
 

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