Login
Produktneuheit

Amazone AD-P 01 Special: Neuer Verteilerkopf, einfache Kombination

Amazone AD-P 01 Special
© Amazone
von am
13.02.2018

Zum Säen von Weizen, Gerste und Co. bietet Amazone die neue pneumatische Säkombination AD-P 01 Special. Nicht nur der Verteilerkopf wurde überarbeitet.

Für die Kombination mit der neuen Kreiselegge KE 01 und den neuen Kreiselgrubbern KG/KX 01 bietet Amazone jetzt die neue pneumatische Aufbausämaschine AD-P 01 Special mit 3 m Arbeitsbreite an. Wie bei den Aufbausämaschinen Cataya und Centaya ist die AD-P 01 Special über die QuickLink Schnittstelle mit dem jeweiligen Bodenbearbeitungsgerät verbunden.

Amazone AD-P 01 Special: Die Ausstattung

  • Wahlweise ein 850 l oder einen 1.250 l fassender Saatgutbehälter (optional jeweils 250 l erweiterbar),
  • WS-Schleppschare oder RoTeC-Control-Schare mit Reihenabständen von 12,5 cm oder 15 cm,
  • wahlweise ein Exakt- oder ein Rollenstriegel zur Saatguteinbettung,
  • leistungsstarkes Gebläse,
  • elektrischer Dosierantrieb,
  • Schardruckeinstellung entweder mechanisch oder hydraulisch,
  • Steuerung wahlweise über den Bedien-Computer AMADRILL+ oder ein ISOBUS-Terminal.

Neuer Segmentverteilerkopf

Der neue Segmentverteilerkopf der AD-P 01 Special kann je nach Reihenabstand 2 x 5 bzw. 2 x 6 Fahrgassensegmente schalten. Die Fahrgassenschaltung erfolgt direkt am Segmentverteilerkopf und ist laut Hersteller sehr flexibel und einfach an die Spurbreite und Reifenbreite anzupassen. Über die elektrische Dosierung wird die Saatmenge beim Schalten von Fahrgassen je nach Anzahl der geschlossenen Reihen reduziert.

Als Sonderausstattung gibt es für den Segmentverteilerkopf eine elektrische Halbseitenschaltung, die es ermöglicht, bei asymmetrischen Fahrgassensystemen mit einer halben Maschinenbreite am Feldrand anzufangen. Außerdem ist eine per GPS-Switch und AutoPoint automatisierte Halbseitenschaltung an schrägen Vorgewenden und Keilen möglich.

Kreiselegge und -grubber überarbeitet

Sämaschine AD-P 01 Special mit QuickLink
© Werksfoto

Zu den wichtigsten Vorteilen der neuen Kreiselegge KE 01 und der neuen Kreiselgrubber KX/KG 01 zählen Amazone zufolge neben der Maschineneinstellung mit einem universellen Bedienwerkzeug vor allem die Parallelführung der Maschine über die Walze. Außerdem ist der Planierbalken an der Nachlaufwalze angebunden. Dank der Schnittstelle QuickLink lässt sich das jeweilige Bodenbearbeitungsgerät innerhalb weniger Minuten von der Aufbausämaschine trennen, so dass es auch im Soloeinsatz genutzt werden kann.

Für die Rückverfestigung des Bodens kann die AD-P 01 Special wahlweise mit der Zahnpackerwalze PW 600, der Keilringwalze KW 580, der Keilringwalze mit Matrixreifenprofil KWM 600 oder den Trapezringwalzen TRW 500 und TRW 600 ausgerüstet werden.

Mit Material von AMAZONEN-WERKE H. DREYER GmbH & Co. KG

Historische Landtechnik in Bildern: Hersteller Amazone

Amazone Gründer Heinrich Dreyer mit Frau
Im Jahr 1883 gründete Heinrich Dreyer, hier zu sehen mit seiner Frau Lisette, die Firma "Amazone". © Amazone
Historische Kartoffelsortiermaschine
Neben einer Getreidereinigungsmaschine aus dem Jahr 1891 war die Kartoffelsortiermaschine "Federkraft" von 1910 eine der ersten Entwicklungen von Heinrich Dreyer. © Amazone
Historische Düngerstreuer
Vor genau 100 Jahren brachte Amazone erstmals den Walzendüngerstreuer "Michel" auf den Markt, den Entwickler Heinrich Dreyer bereits zwei Jahre zuvor (1915) zum Patent angemeldet hatte. Dieser hatte gegenüber den bis dahin üblichen Ketten- und Schlitzdüngerstreuern zwei wesentliche Vorteile: Er war für trockene und feuchte Dünger geeignet und außerdem auch für kleine Betriebe erschwinglich. © Amazone
Historischer Düngerstreuer von Amazone
Die Weiterentwicklung des Walzenstreuers Michel nannte Heinrich Dreyer "Hadega". © Amazone
Amazone-Düngerstreuer
1958 entwickelte Enkel Heinz Dreyer dann den ersten Anbau-Zentrifugalstreuer der Welt mit zwei Streuscheiben und taufte ihn "Amazone ZA" (Zentrifugalstreuer Anbaumaschine). Der Zweischeibenstreuer war wirtschaftlicher als der bisherige Walzenstreuer, da seine Arbeitsbreite (10 Meter) nun nicht mehr auf die jeweilige Maschinenbreite begrenzt war. Im Gegensatz zu den bis dahin angebotenen Alternativen, den Einscheiben- und Pendeldüngerstreuern, hatte der ZA mit den zwei sich gegenseitig ausgleichenden Scheiben zudem eine bessere Querverteilung. Den ZA Original verkaufte Amazone über 150.000-mal. © Amazone
Kartoffelroder S 42 von Amazone
Auch im Bereich der Kartoffeltechnik war Amazone mit dem Kartoffelsammelroder "S 42" seit 1942 vertreten. © Amazone
Historische Drilltechnik von Amazone
Seit der Vorstellung der ersten Sämaschine "Amazone D1" im Jahr 1949 übernahm Amazone bereits 1966 mit der "D4" die Marktführerschaft bei Drillmaschinen. © Amazone
Historische Säkombination von Amazone
Im gleichen Jahr stellte Amazone die erste Rüttelegge und erste moderne Säkombination "RE-D4", bestehend aus Rüttelegge, Sämaschine und Saatstriegel, vor. © Amazone
Erste Amazone Spritze
1969 stieg Amazone mit der "S 400" erstmals in den Bereich der Pflanzenschutztechnik ein. © Amazone
Fendt mit Amazone Drille und historische Amazone-Technik
Seit den Anfängen hat sich einiges getan. © Amazone
Moderne und historische Düngetechnik auf dem Acker von Amazone
Heute verfügen Düngerstreuer nicht nur über größere Fassungsvermögen und Arbeitsbreiten, sondern auch über intelligente Software, die die Arbeit auf dem Feld automatisiert und präzisiert. Dazu gehört zum Beispiel die dynamische Teilbreitenschaltung "DynamicSpread" von Amazone, mit der Landwirte Betriebsmittel einsparen und umweltschonender arbeiten können. © Amazone
Auch interessant