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Ackerbau

Amazone Cenius: Solider Werkzeugträger

von , am
30.07.2013

Amazone führt mit dem Cenius einen Grubber mit goßer Varianten- und Werkzeugvielfalt im Programm. Die Anbauversion Cenius Super 3002 wurde von den dlz Redakteuren eine Saison lang kritisch beleuchtet.

 
Der Cenius kann in den zwei Ausstattungslinien Special und Super geliefert werden. Super steht für den 3D-Zinken mit Federn als Überlastelement (500 kg Auslösekraft laut Hersteller) und Hohlscheiben als Nivellierelemente. Für nur 590 Euro gibt es eine hydraulische Tiefenverstellung, mit der auch das Testgerät ausgerüstet war. Vielfältig ist die Walzenauswahl. Von einer einfachen Stabwalze über Tandemwalze, Zahnpackerwalze, Schneidringwalze bis hin zur Keilringwalze reicht das Angebot. Für den Teststandort mit tonhaltigen Böden und anmoorigen Flächen erwies sich die Keilringwalze als beste Alternative. Aber auch die Stab- und Tandemwalzen überraschten mit positiven Resultaten - dies jedoch mehr unter feuchten Bedingungen. Die Schneidringwalze sollte auf sehr schweren, trockenen Lehmböden die erste Wahl sein.

Leichtzügig, aber schwer

Im Einsatz hinter einem 160 PS und einem 220 PS Schlepper erwies sich der Cenius dank seines flachen Scharwinkels als leichtzügig, mit Keilringwalze aber auch schwer. Um optimal einzumischen, sollte das Scharwerkzeug stets der Arbeitstiefe angepasst werden. Vom 5 cm Schmalschar bis zum 22 cm Stoppelschar bietet Amazone eine große Auswahl, teils auch mit dem Vario-Clip-Schnellwechsel. Flügelschare gibt es nicht, und so arbeiten bei 27 cm Strichabstand auch die breitesten Schare nicht überlappend. Hartmetallschare stehen bislang leider noch nicht im Sortiment. Pluspunkte vergaben die dlz Testredakteure weiterhin für die genaue Tiefenanzeige, die gute Einebnung und die Verstopfungsunempfindlichkeit.
 
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