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Precision Farming

Applikationskarten: So nutzen Sie digitale Landtechnik

Traktor mit blauer Lemken-Sähmaschine bei der Aussaat auf dem Feld
am Freitag, 02.12.2022 - 05:00

Digitale Formate werden immer beliebter. Warum sollte man die Technik also nicht auch nutzen, um die Feldarbeit effizienter und die Büroarbeit schneller zu machen?

Landwirtschaft 4.0, Precision oder auch Smart Farming sind in aller Munde – auf dem Papier. Doch wer setzt wirklich die „digitale Landwirtschaft“ auf seinem Betrieb konsequent um? Laut Definition verbirgt sich hinter dem Präzisionsackerbau ein Verfahren der ortsdifferenzierten und zielgerichteten Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Nutzflächen. Ziel ist es, die Unterschiede des Bodens und der Ertragsfähigkeit innerhalb eines Felds zu berücksichtigen.

Damit Sie dies im Alltag umsetzen können, benötigen Sie die Hilfe verschiedener Akteure. Neben der passenden Software ist auch die Technik der Landtechnikhersteller gefragt, die im Idealfall aufeinander abgestimmt ist und miteinander kommuniziert.

Das war zu Beginn der Digitalisierung der Landwirtschaft nicht immer der Fall, mit der Konsequenz, dass oftmals Vertrauen verspielt wurde und sich viele Betriebe heute noch nicht an eine teilflächenspezifische Bewirtschaftung der Flächen wagen. Der Klimawandel und die hohen Kosten für beispielsweise Dünger sollten Motivation sein, sich nun mit dem Thema intensiver zu befassen.

Precision Farming: Daten grafisch abbilden

Der Großteil der Arbeit entsteht beim Erstellen der Applikationskarte und bei den Einstellungen am Terminal. Eine sinnvolle gute Karte zu machen, ist eigentlich kein Problem. Man muss zumindest die Feldgrenzen des Ackers kennen, damit die Applikationskarte erstellt werden kann.

Daten sind oftmals Mangelware und Satellitendaten nicht immer zuverlässig. Datenbestände müssen über Jahre hinweg aufgebaut werden, damit externe Anbieter zuhilfe gezogen werden können. Ansonsten muss man bei der Umsetzung auf dem Acker manuell eingreifen und die Mengen vor Ort regulieren.

Beim Erstellen einer Applikationskarte müssen den Zonen genaue Dosierungen zugeordnet werden. Verwenden Sie dazu wissenschaftliche Formeln oder Ratschläge von Ihrem Pflanzenbauberater. Denken Sie vor allem sorgfältig nach und wählen Sie die Dosierung auch anhand von persönlichen Kenntnissen vom Feld und von der Pflanze.

Das ist die Grundausstattung

Das System trägt erst Früchte, wenn alle Produktionsschritte nach den Empfehlungen von Applikationskarten umgesetzt werden: Aussaat, Düngung, Pflanzenschutz. Unsere Erfahrung zeigt: Mit den passenden Komponenten und etwas Einarbeitung ist der Weg zur Applikationskarte recht simpel.

Basis hierfür ist ein Farm-Management-Software und Landtechnik, die über ISOBUS miteinander kommunizieren kann. agrarheute hat sich die Umsetzung zusammen mit Lemken bei der Getreideaussaat auf einer heterogenen Ackerfläche genauer angeschaut.

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