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agrarheute Fahrbericht

Die Bandmaschine: neuer T 670 i Mähdrescher von John Deere

JD T-Serie 670i
am Montag, 12.11.2018 - 15:03 (Jetzt kommentieren)

Neue Raupenlaufbänder und Zuführbänder beim Powerflow-Schneidwerk von Zürn sind die Neuerungen, die bei der T-Serie von John Deere schon von außen auffallen. Unter dem Blechkleid wurden Dreschwerk und Reinigung für die Saison 2019 optimiert. Hier unser Fahreindruck vom T 670 i.

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Die T-Serie von John Deere wurde 2009 vorgestellt. Damals war das 4-Trommel-Dreschwerk die herausragende Neuheit. Dabei schmiegt sich das Erntegut ohne Knick um die vier Trommeln. Vorne sitzt die 660 mm große Dreschtrommel mit zehn Dreschleisten. Von da wird das Druschmaterial gut über die Strohleittrommel zur großen Abscheidetrommel geleitet. Letztere wurde zur Saison 2016 von 660 mm auf 800 mm vergrößert, um mehr Abscheidefläche zu bekommen.

Vier Trommeln für saubere Ware

Zum Schluss kommt eine zweite 400 mm große Abscheidetrommel zur Restkornabscheidung, die das Erntegut auf die Schüttler befördert. Die T-Serie gibt es als 5-Schüttler mit 1,40 m breitem Dreschwerk und mit 1,67 m breiter Dreschtrommel als 6-Schüttler. Wir konnten in der Weizenernte 2018 das größte Modell, den T 670 i, einsetzen. Hier sorgen 397 PS Nennleistung und 455 PS Maximalleistung für ausreichend Antrieb. Der Vortrieb wird stufenlos über das ProDrive-Getriebe an die Erntebedingungen angepasst. Auf der Straße beschleunigt der Mähdrescher auf maximal 40 km/h. Die dürfen sowohl mit dem neuen Bandlaufwerk als auch mit Rädern gefahren werden. Der Korntank fasst 11.000 l und lässt sich mit bis zu 125 l/min entleeren. So dauert das Entleeren gerade mal 1,5 Minuten.

Viele Neuerungen

Neuerungen zur Saison 2019 sind die John Deere Tracks, die zusammen mit Soucy entwickelt wurden. Jetzt gibt es einen teilbaren Dreschkorb, der sich leicht auswechseln lässt. Damit kann schneller auf wechselnde Früchte und Erntebedingungen reagiert werden. Die Reinigung wurde optimiert. Nun gibt es eine Fallstufe mehr.

Zürn Bandschneidwerk PremiumFlow 730PF

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Wir hatten das neue Bandschneidwerk PremiumFlow 730PF mit 9,30 m Schnittbreite vorgebaut. Die Schneidwerke werden von Zürn exklusiv für die John Deere-Mähdrescher gebaut und von John Deere vertrieben.

Die neue Generation ist eine komplette Eigenkonstruktion. Zur neuen Saison gibt es die Schneidwerke der 700er Serie von 6,70 bis 12,20 m Schnittbreite. Eine Besonderheit des PremiumFlow Schneidwerks ist der aktive Guttransport auf dem Schneidtisch durch Förderbänder. Dadurch ist es ohne großes Umbauen sowohl für Getreide als auch Raps geeignet. Lediglich die Trennmesser müssen montiert und die Schnecke angehoben werden. Im Vergleich zu den variablen Schneidwerken, die die Tischlänge je nach Erntebedingung anpassen können, entlastet das PremiumFlow den Fahrer. Denn hier reicht eine konstante Tischlänge für alle Erntebedingungen – den Rest machen die Bänder.

Den ganzen Fahrbericht lesen Sie in der Novemberausgabe von agrarheute Pflanze + Technik.

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