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Ackerbau

Brandneue Sätechnik

von , am
21.06.2014

Der britische Landtechnikhersteller Claydon präsentiert die neue Direktsaatmaschine Hybrid T Drill erstmals auf den DLG-Feldtagen.

Die Claydon-Direktsaatmaschine ist für Großbetriebe gedacht. © Catrin Hahn
Die Familie Claydon bearbeitet seit 100 Jahren die schweren Tonböden in Suffolk, Großbritannien. Die Brüder Jeff und Frank, Landwirte in dritter Generation, haben neben dem Landwirtschaftsbetrieb in den siebziger Jahren angefangen, Landtechnik zu entwickeln und herzustellen. Seit einigen Jahren haben sie sich einen Namen gemacht mit einer ausgefeilten Strip-Till-Technik, die ihre Funktionsfähigkeit auf zahlreichen Standorten Europas bereits unter Beweis gestellt hat. Auch in Deutschland ist die Zahl der verkauften Claydon-Drillen stark angestiegen. Auf den DLG-Feldtagen stellte Spencer Claydon, Verkaufsleiter des Unternehmens, die neueste Entwicklung vor: die neue gezogene Direktsaatmaschine Hybrid T Drill.

Patentiertes Streifen-Direktsaatsystem

Mit einer Arbeitsbreite von (zunächst) sechs, später auch acht Metern ist sie für Großbetriebe konzipiert. Eines der Besonderheiten ist der zweigeteilte 5.500 Liter Tank, der bei einer Aufteilung von 60:40 für etwa 4 Tonnen (t) Saatgut und Dünger ausreicht. Die Maschine arbeitet nach einem patentierten Streifen-Direktsaatsystem, das Modell mit 6 Meter (m) Arbeitsbreite schafft dabei etwa 4 Hektar je Stunde (ha/h). Der Zugkraftbedarf liegt bei 50 bis 60 PS/m Arbeitsbreite, für die 6 m-Maschine sollten also Traktoren mit 300 bis 350 PS zur Verfügung stehen. Das gesamte Gewicht der mit vollem Tank 11 t wiegenden Maschine wird von fünf Stützrädern aufgefangen, die alle auf unbearbeitetem Boden laufen. Mehr dazu unter: www.claydondrills.com
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