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Produktneuheit

Claydon: Neue gezogene Drillmaschine auf der LAMMA 2017

Dieser Artikel ist zuerst in der Agrartechnik erschienen.

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Lukas Arnold, Agrartechnik
am
10.01.2017

Claydon Drills wird auf der Landtechnikausstellung Lamma in England erstmals die neue, gezogene, drei Meter breite Drille Hybrid T3 vorstellen.

Claydon - drei Meter Hybrid T3

"Im Vereinigten Königreich wie auch in anderen Ländern haben Kunden zunehmend nach einer gezogenen Version unserer aufgesattelten drei Meter Hybrid Drillmaschine gefragt", berichtet der kaufmännische Direktor Spencer Claydon, dessen Familie als Pioniere des Strip Till gilt. "Wir sind davon überzeugt, dass die neue Claydon Hybrid T3 genau das bietet, wonach diese Kunden gesucht haben". Deshalb werde Claydon auch einen Umrüstsatz für diejenigen Landwirte anbieten, die bereits eine aufgesattelte drei Meter Hybrid M3 besitzen.

Die Hybrid T3 ermöglicht laut Hersteller

  • Direktsaat in die Stoppel der Vorfrucht
  • Einsatz bei Minimalbodenbearbeitung
  • Einsatz auf bearbeiteten beziehungsweise gepflügten Böden
  • ein breites Spektrum von Boden- und Kulturarten sowie Einsatzbedingungen.

Claydon behauptet, dass mit der Hybrid T3 bis zu fünfmal schneller, zu einem Drittel der Kosten und zuverlässiger als bei wendender Bodenbearbeitung gearbeitet werden kann. Im Vergleich zur Minimalbodenbearbeitung soll man außerdem die Hälfte der Kosten sparen. Durch die pünktlichere Aussaat in Zeitfenstern mit optimalen Bedingungen seien im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren finanzielle Vorteile in Höhe von rund 175 Euro pro Hektar realisierbar.

Hybrid T3: Der technische Aufbau

Bei einer durchschnittlichen Tagesleistung von 20 Hektar können mit der Hybrid T3 und einem Traktor mit mindestens 150 PS bis zu 700 Hektar pro Saison gesät werden. In der Hybrid T3 kommen neun einzeln einstellbare Führungszinken mit Wolframkarbit-Beschichtung zum Einsatz. Die nachfolgenden Säschare sollen die Bodengare zusätzlich verbessern und das Saatgut oberhalb des Drainagekanals platzieren.

Die Sämaschine stützt sich auf den Unterlenkerarmen des Traktors ab und verfügt über einen Saattank mit 2.455 Litern Inhalt, der nur für Saatgut genutzt oder im Verhältnis 50:50 für Saatgut und Dünger aufgeteilt werden kann. Der Rahmen wird vorne von Schneidscheiben mit Schultern oder optionalen Andrückrädern geführt, während der Doppelwerkzeugbalken hinten mit einer Reihe unterschiedlicher Andrückrollen und Striegel ausgestattet werden kann, um die Saat vollständig zu bedecken und den Boden eben zu hinterlassen.

Die Hybrid T3 ist 6,6 Meter lang, 2,5 Meter hoch, im Transport 3 Meter breit und wiegt leer 2.650 Kilogramm. Die Serienausstattung umfasst

  • Einzelpunkt-Tiefensteuerung
  • ein Dosiersystem aus rostfreiem Stahl
  • tiefstollige Stützräder der Dimension 10.00/75-15.3
  • RDS Artemis Steuersystem für variable Saatmengen
  • ein hydraulisch angetriebenes Gebläse
  • die von Claydon entwickelten Dosierköpfe
  • eine Fahrgassenschaltung;

Optional verfügbar ist die GPS-gesteuerte variable Regelung der Saatmenge.

Individuelle Anpassungen möglich

Die Hybrid T3 kann den Wünschen der Kunden entsprechend angepasst werden. Das gilt für

  • die serienmäßige Ausstattung mit Zinken
  • die optionale Variante mit Doppelzinken anstelle der hinteren Saatzinken
  • die Wahl der Düngerablage über die vorderen oder hinteren Zinken
  • den Austausch der vorderen Führungszinken gegen eine Schneidscheibe
  • den Wechsel von den Saatzinken zu dem Doppelzinkensatz
  • den Austausch des Führungszinkens gegen eine Doppelschneidscheibe.

Innovationen der Landtechnik: Wählen Sie Ihren Favoriten für Boden/Saat

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