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agrarheute denkt weiter

Digitales Bewässerungssystem: Wenn Satelliten den Regen steuern

Auch wenn Bewässerung pflanzenbaulich notwendig erscheint, wirtschaftlich ist sie nicht immer. Wie muss ein Lösungsansatz aussehen, der umweltpolitische mit ackerbaulichen und wirtschaftlichen Aspekten in Einklang bringt?

am Freitag, 12.06.2020 - 12:39

Der Klimawandel bringt immer öfter Trockenperioden. Damit die Pflanzen Dürren gut überstehen setzen immer mehr Landwirte auf intelligente Beregnungsanlagen. Ist das Ackerbau der Zukunft? Nehmen Sie unten an unserer Umfrage teil.

Digitale Bewässerung bald auf dem Markt?

Die teilflächenspezifische Bewässerung ist eine der aktuell am Markt verfügbaren Lösungen, wie Dr. Elisabeth Becker-Löffler, Projektmanagerin Digital Farming bei der BayWa AG, im Gespräch mit agrarheute erklärt. Eine Lösung für die teilflächenspezifische Bewässerung wurde Anfang 2019 von der BayWa mit VariableRain weltweit eingeführt. Bedenken von Landwirten gab es anfangs gegenüber digitalen Bewässerungslösungen, doch damit ist mittlerweile Schluss. 2021 soll es mit einer für Trommelregner angepassten Lösung in Deutschland los gehen. Erste Kunden gäbe es schon, so Becker-Löffler.

3-Säulen-Modell der Bewässerung

Die erste Säule bildet die Verarbeitung der Blattflächenindex-prozessierten Satellitendaten mit dem kalibrierten Pflanzenwachstumsmodell Promet. 

Für die finale Bewässerungsempfehlung bei Variable Rain wesentlich sind die Säulen zwei und drei: Die Bewertung, welches Maß an Trockenstress positiv oder negativ im jeweiligen Entwicklungsstadium der Pflanzen zum aktuellen Zeitpunkt ist sowie die Einbeziehung pflanzenbaulicher Anforderungen.

Ist die satellitengestütze teilflächenspezifische Bewässerung ein Lösungsansatz für die Zukunft?

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