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Test

"DLG anerkannt": Horsch Express überzeugt bei Labor- und Feldtest

Horsch Express 3KR
© Werkbild
von am
05.12.2017

Die pneumatische Drillmaschine Horsch Express 3KR mit SingularSystem konnte die DLG bei Labor- und Feldtests überzeugen und erhält das Prüfzeichen „DLG anerkannt“ für das Prüfmodul „Arbeitsqualität“ verliehen.

Die getestete pneumatische Drillmaschine Horsch Express mit SingularSystem war auf einer Horsch-Kreiselegge Kredo 3 aufgebaut. Der DLG-Prüfling hatte bei einer Arbeitsbreite von drei Metern 20 Säschare (Reihenabstand: 15 cm). Die Schare waren in zwei Reihen angeordnet.

Horsch Express im Labortest: sehr gut bis zufriedenstellend

Beim Labortest ermittelt die DLG die Dosiergenauigkeit und die Querverteilung für zwei unterschiedliche Fahrgeschwindigkeiten. Hier erzielte die Horsch Express folgende Ergebnisse:

  • Dosiergenauigkeit bei Weizen: sehr gut (Bewertung der Abweichung von Soll-Menge zu Ist-Menge)
  • Dosiergenauigkeit bei Gerste: sehr gut
  • Dosiergenauigkeit bei Raps: gut und sehr gut
  • Querverteilung bei Weizen: sehr gut in der Ebene und gut bis zufriedenstellend in der Neigung
  • Querverteilung bei Gerste: gut und zufriedenstellend in der Ebene
  • Querverteilung bei Raps: gut und sehr gut in der Ebene

Horsch Express im DLG-Feldtest

Außerdem testete die DLG die Horsch Express im Feld, und zwar mit Weizen und Raps. Drei bis fünf Wochen nach der Aussaat wurde der Feldaufgang ermittelt.

  • Dosiergenauigkeit bei der Rapsaussaat: sehr gut (0,5 % Abweichung von Soll-Menge zu Ist-Menge)
  • Feldaufgang beim Raps: sehr gut und gut (93,3 % / 85,1 % / 83,1 %)
  • Raps-Pflanzenlängsverteilung nach dem DLG-Prüfrahmen für Drilltechnik: sehr gut und gut
  • Raps-Pflanzenlängsverteilung nach dem DLG-Prüfrahmen für Einzelkornsätechnik): gut
  • Dosiergenauigkeit bei der Weizenaussaat: sehr gut (0,8 % Abweichung von Soll-Menge zu Ist-Menge)
  • Feldaufgang beim Weizen: sehr gut und gut (93,8 % / 83,7 %)
  • Weizen-Pflanzenlängsverteilung nach dem DLG-Prüfrahmen für Drilltechnik: sehr gut
  • Weizen-Pflanzenlängsverteilung nach dem DLG-Prüfrahmen für Einzelkornsätechnik: gut
  • Tiefenablage der Weizenkörner: Bei Soll-Ablagetiefe 2-3 cm lag die gemessene Ablagetiefe bei 1,1 bis 4,3 cm; bei Soll-Ablagetiefe 3-4 cm lag die gemessene Ablagetiefe bei 2,0 bis 4,9 cm

Hier finden sie alle DLG-Testergebnisse zur Horsch Express 3KR.

Neuheiten von Horsch

Horsch Terrano GX Grubber
Der neue Universalgrubber Terrano GX wird mit Arbeitsbreiten von 4, 5 und 6 Metern angeboten. Es gibt den Terrano als 3- oder 4-balkigen Grubber mit 28,5 oder 31,5 cm Stichabstand.Es werden vier Scharvarianten von intensiv mischend bis rein lockernd angeboten. Der Terragrip Zinken der 3. Generation hat eine Auslösekraft von 550 kg. Der gezogene Grubber hat sein Fahrwerk zwischen dem Zinkenfeld und den Einebnungswerkzeugen mit Packer. Für den Packer werden sechs Varianten angeboten. Das Fahrwerk dient zum Straßentransport und zum Wenden auf dem Acker. Der Zugkraftverstärker, der in den Hubzylinder integriert wurde, belastet die Traktrohinterachse mit zusätzlichen 1.200 kg und minimiert so den Schlupf. © "Bernd Feuerborn, dlz agrarmagazin"
Horsch Cruiser5/6XL
Der gezogene Feingrubber Cruiser 5/6XL füllt die Lücke zwischen den 3-punkt Modellen und den 10 und 12 Meter breiten gezogenen Varianten. Neu ist der Federzinken: Er ist mit 150 kg vorgespannt. Dadurch hält soll er die Arbeitstiefe besser einhalten. Der Cruiser hat sechs Balken mit einem Strichabstand von 15 cm bei 70 cm Durchgang bei einer Arbeitstiefe von 8 bis 12 cm. Der Cruiser lässt sich von der Stoppelbearbeitung bis hin zur Saatbettbereitung einsetzen. © "Bernd Feuerborn, dlz agrarmagazin"
Horsch Leeb GLS
Die neue Generation der Pflanzenschutzspritze Horsch Leeb GS verfügt einen Edelstahltank mit 6.000, 7.000 oder 8.000 l. Des werden drei Ausstattungslinien angeboten: ECO mit mechanischen Hähnen und Kolbenmembranpumpe, CCS ebenfalls mit mechansichen Hähnen, aber Kontinuierlichen Innenreinigung und CCS Pro ebenfalls mit Kontinuierlicher Innenreinigung aber elektischer Bedienung und verschiedenen Reinigungsprogrammen. Die CCS Varianten verfügen über eine Kreiselpumpe für den Spritzbetriebe. Bei den Gestängen sind 18 bis 42 m Breite mögliche. Mit der Gestängeführung BoomControl und 25 cm Düsenabstand lassen sich Abstände zur Zielfläche von nur 35 cm realisieren. © "Bernd Feuerborn, dlz agrarmagazin"
Horsch Pronto NT
Die Horsch Pronto NT Reihe wird um die neuen Arbeitsbreiten 6, 8, und 9 Meter erweitert. Durch das TurboDisc-Doppelscheibenschare mit vorlaufender Wellsechscheibe lässt sich die Pronto zur Mulch und Direktsaat einsetzen. Der Saatguttank fasst 4.000 Liter.Mit dem 5.000 l großen Doppeltank lassen sich Saatgut und Dünger gleichzeitig über die Scheibenschare ausbringen. Zusätzlich ist eine Mikrogranulateinrichtung verfügbar. © "Bernd Feuerborn, dlz agrarmagazin"
Horsch Avatar
Nach den guten Erfahrunge mit den breiten Avatar-Sämaschinen mit Einscheibenschar kommen zur Agritechnica nun die Avatar 3 und 4 SD mit 3 und 4 m Arbeitsbreite. Durch die SingleDisc-Schare soll sie optimal für die Direktsaat oder Zwischenfruchtbestände geeignet sein. Die Tiefenführungsrolle befindet sich direkt am Säschar und soll für eine gleichmäßige Tiefenablage sorgen. Eine Druckrolle bettet das Saatgut ein, bevor eine Schließrolle die Furche mit Feinerde schließt. Das Tankvolumen beträgt je nach Wahl 2.800 Liter oder 3.800 Liter. Es ist auch einen Doppeltankvariante zum zeitgleichen Ausbringen von Saat und Dünger verfügbar. © "Bernd Feuerborn, dlz agrarmagazin"
Horsch Express 4 KR
Die Horsch Express KR ist neben den starren Varianten mit 3,0; 3,5 und 4,0 m nun auch klappbare 4-m-Version Express 4 KR verfügbar. Zum Einsatz kommen Doppelscheibenscharen in Kombination mit der Kreiselegge Kredo. Der Saatguttank sitzt nicht mehr auf der Kreiselegge, dafür kommt der 1.600 Liter fassenden Fronttank Partner FT zum Einsatz. Zwei Verteiler auf der Express erlauben eine Halbseitenschaltung auch per GPS. © "Bernd Feuerborn, dlz agrarmagazin"
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