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Maschine des Tages

Dominator, der Dritte: Claas-Mähdrescher für 13.400 Euro

von , am
10.08.2017

Schon zum dritten Mal im August ist ein Claas Dominator die meistgeklickte Maschine auf technikboerse.com und damit unsere "Maschine des Tages". Das sind die Details.

Claas Dominator 48 auf Hof
Der Claas Dominator 48 aus dem Jahr 1983 soll mit 2.630 Stunden für 13.400 Euro verkauft werden.

Die Claas-Dominator-Mähdrescher sind derzeit heiß begehrt auf technikboerse.com. Schon zum dritten Mal schaffte es einer der saatengrünen Drescher im August auf Platz 1 der topgeklickten Maschinen im Gebrauchtmaschinenportal. Am 1. August war es ein Dominator 98 SL mit 1.800 Trommelstunden für 26.000 Euro, am 03. August ein Dominator 76 mit  2.300 Stunden für 16.500 Euro. Heute wird's noch kleiner und günstiger: mit einem Claas Dominator 48.

Claas Dominator 48: Die Details

Der Claas Dominator 48 aus dem Jahr 1983 soll mit 2.630 Stunden für 13.400 Euro verkauft werden. Er verfügt über 75 PS und einen mechanischen Rapstrenner rechts. Einige Bauteile wurden erneuert, nämlich die Batterie, der Vorderreifen rechts mit Schlauch, drei Keilriemen und das Lager für das Entleerungsrohr.

Hier geht's zum Claas Dominator 48 auf technikboerse.com.

Hätten Sie's gewusst? 10 Fakten zum Mähdrescher

Mähdrescher Bell Reaper
Der Mähdrescher geht auf die Mähmaschine zurück, die 1826 von Pastor Patrick Bell in Schottland erfunden wurde. Der "Bell Reaper" wurde von Pferden geschoben und arbeitete nach dem Scherenprinzip mit zwei übereinander liegenden Messern. Angetrieben wurde das Schneidwerk über die Fahrräder der Maschine. Eine Haspel kam später dazu. © George Heriot Swanston/Creative Commons
Fünf-Mark-Schein in der DDR
In der DDR schaffte es ein Mähdrescher-Motiv auf die Rückseite des 5-Mark-Scheins. Bei dem Mähdrescher handelte es sich um einen Fortschritt E 512. © Creative Commons
Claas Tucano
Bruchkorn ist ein wesentliches Qualitätsmerkmal im Mähdrusch. Der Bruchkornanteil sinkt, je schneller man mit dem Mähdrescher fährt. Der Grund: Das zunehmende Strohpolster schützt das Korn vor den An- und Abprallvorgängen im Dreschwerk. Aber Achtung: Wer schneller fährt muss auch die Arbeitsorgane an den gestiegenen Durchsatz anpassen. Sonst kommt es zu mehr Verlusten. © Werkbild
John Deere Mähdrescher
Beim Mähdrescher scheiden sich nicht nur Spreu und Weizen, sondern auch die Geister - nämlich was das Dreschsystem betrifft. Man unterscheidet zwischen vier Systemen:das tangentiale System, in dem die Dreschtrommel quer liegt und das Dreschgut im 90 ° Grad Winkel zur Drehachse zugeführt wird;das axiale System, bei dem das Dreschgut axial, also auf einer Achse, zwischen Trommel und Korb geführt wird;das transversale System, das wie das axiale System funktioniert, aber mit der Achse quer im Drescher;das Hybridsystem, in dem das Dreschgut in einer oder mehreren tangentialen Dreschtrommeln gedroschen und danach zu einem oder mehreren Abscheiderotoren geführt wird; © Julia Eder
Claas Mäh-Drescher-Binder
Mit dem Mäh-Dresch-Binder (MDB) führte Claas 1936 den ersten funktionsfähigen, speziell für die europäischen Erntebedingungen konstruierten Mähdrescher auf dem Markt ein. Er war eine Kombination aus einem Selbstbinder und einem Dreschwerk, wobei das Dreschwerk zwischen dem Schneidwerk und dem Binder untergebracht war. Nach dem Schnitt wurde das Getreide zur Dreschtrommel und auf den Schüttler gefördert. Danach durchlief es zwei Reinigungen bevor das gewonnene Korn auf dem Absackstand in Säcke gefüllt und das Stroh zu Strohbunden gebunden wurde. © Claas
Rostselmash-Mähdrescher im Feld
Am 12. Mai 2003 wurden drei in Russland gebaute Yensisei-Mähdrescher von Krasnoyarsk nach Orel, beides in Russland, gefahren. Nach 5.300 Kilometern erreichten sie die Stadt Orel am 25. Juni 2003. Somit wurde ein neuer Weltrekord der längsten Mähdrescher-Reise innerhalb eines Landes aufgestellt. © Werkbild
Fahr-Mähdrescher MDL
1951 zeigte Fahr auf der DLG-Ausstellung in Hamburg den ersten deutschen Selbstfahrmähdrescher. Ein Jahr später begann die Serienfertigung. 1955 wurde der Mähdrescher Fahr MDL vorgestellt. © Werkbild
Fendt-Mähdrescher
Andrea Feiffer, Beraterin in Sachen Mähdrescher, sagt, dass ein optimal eingestellter Mähdrescher über 20 Prozent mehr Leistung erzielt. Einen ersten Hinweis auf die richtige Einstellung geben Hände und Zähne: Also erstmal die Ähren reiben und in die Körner beißen. Hier finden Sie mehr Tipps für die Mähdrescher-Einstellung. © Werkbild
Case IH Axial Flow 9240 Mähdrescher
1955 Jahren hat International Harvester als erstes Unternehmen auf die Entwicklung des Rotor-Mähdreschers gesetzt. Dieser verzichtete erstmals auf einen Schüttler. In dem damals erdachten Axial-Flow-System erfolgen Drusch, Trennung von Korn und Stroh sowie die Abscheidung von Restkörnern durch einen Rotor mit voll umschließenden Korbelementen. Dieser Rotor ist in Längsrichtung im Mähdrescher angeordnet. Damit haben die Forscher seinerzeit bei IH einen völlig anderen konstruktiven Weg eingeschlagen. © Werkbild
New Holland Mähdrescher
New Holland hat am 15. August 2014 den Ernteweltrekord aufgestellt. Ein 653 PS starker CR10.90 hat in acht Stunden insgesamt 797,66 t Weizen gedroschen. Bis dahin hatte Claas den Rekord inne: 2011 drosch ein Lexion 770 675,84 t in diesem Zeitraum. © Werkbild
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