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Umfrage

Drohneneinsatz: Bauern sind Überflieger bei Digitalisierung

Parrot Bluegrass Drohne
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Bernd Feuerborn, agrarheute
am
27.11.2018

25 Prozent der Landwirte mit Betrieben über 100 ha nutzen Drohnen. Dabei setzen 12 Prozent bereits eigene Drohnen ein. Bei allen Landwirten sind es insgesamt 9 Prozent der Betriebe, die diese Technik nutzen.

Bauer setzt auf Drohne

Immer mehr Landwirte schätzen den Einsatz von Drohnen in ihrem Betrieb. Von 100 Betrieben über 100 ha besitzen zwölf bereits eine eigene Drohne. Weitere 13 nutzen Dienstleister zum Überfliegen ihrer Flächen. Dies hat eine repräsentative Umfrage unter 420 Betriebsleitern im Auftrag des Deutschen Bauernverbands ergeben.

  • 33 Prozent nutzen die Drohnentechnik zur Wildrettung bzw. zur Vermeidung von Wildschäden
  • 32 Prozent nutzen Drohnen um den Zustand von Pflanzen und Böden exakter zu bestimmen
  • 31 Prozent schützen mit der Technik ihre Pflanzenbestände oder bringen Nützlinge aus
  • 22 Prozent kartieren auf diese Weise ihre Erträge
  • 18 Prozent führen mit den Drohnen Bestandskontrollen durch

Vielfältiger Einsatz von Drohnen

cis-oktopus-drohne

Die Einsatzgebiete von Drohnen sind dabei sehr vielfältig. Aus der Vogelperspektive lassen sich viele Dinge erkennen, die vom Boden aus nicht sichtbar sind. So können beispielsweise Tiere vor dem Mähtod gerettet werden, aber auch Rückschlüsse auf zu treffende ackerbauliche Maßnahmen wie Düngung, Bewässerung und den richtigen Erntezeitpunkt gezogen werden.

Digitale Bauern im Innviertel

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