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dlz-Fahrbericht

Einzelkornsämaschine Horsch Maestro mit Fronttank

Horsch Einzelkornsämaschine Maetro
am Dienstag, 25.04.2017 - 13:00 (Jetzt kommentieren)

Die Maestro von Horsch gibt es jetzt mit einem Fronttank als achtreihige Einzelkornsämaschine für den Dreipunktanbau. Das dlz agrarmagazin hat sie getestet.

Die Redakteure des dlz agrarmagazins hatten eine achtreihige Maestro RC mit 75 cm Reihenabstand im Test. Der Dünger kam aus dem 1.600 l fassenden Fronttank Partner FT. Die Maschine hatte noch Vorserienstatus. Deshalb lief die Bedienung des Düngertanks noch über ein zusätzliches ISOBUS-Terminal. Während bei der SW das Saatgut zum Säaggregat geschickt wird, verfügt die Vereinzelungseinheit der Maestro CC und RC über einen 70 l Saatgutbehälter über den Säorganen. Die Maestro kann je nach Reihenweite (von 45 bis 90 cm) in Mais, Soja, Sonnenblumen und Zuckerrüben eingesetzt werden.  

Maestro von Horsch: Erst düngen, dann säen

Fronttank am Traktor

Acht Einzelkorndosiergeräte sind mit einem Abstand von 75 cm auf dem mittig klappbaren Rahmen verteilt. Je vier Säaggregate klappen für den Transport nach oben. Die Aggregate hängen in einem Parallelogramm, das für eine gute Konturführung möglichst waagerecht stehen sollte.

Zuerst kommt das Düngerschar. Es hat einen Durchmesser von 380 mm und läuft um 60 mm seitlich versetzt zum Säschar. Der Dünger kann entweder auf die gleiche Tiefe wie das Saatgut oder 33 oder 56 mm unter dem Saathorizont abgelegt werden. Es lassen sich Düngermengen bis zu 300 kg/ha bei 10 km/h ausbringen.

Sämaschine mit besonderer Dosierscheibe

Vereinzelungsorgan an der Einzelkornsämaschine

Kernstück einer jeder Einzelkornsämaschine ist das Säorgan. Hier hat Horsch ein Säaggregat mit einer besonderen Dosierscheibe entwickelt. Hier sitzt ein Sensor, der die Körner zählt und auch Doppel- und Fehlstellen bei Mais erkennt. Die Furche wird von den V-förmig angestellten Scheiben mit einem Durchmesser von 380 mm geformt. Der Schardruck kann von 125 bis 200 kg hydraulisch verstellt werden. Die Tiefenführung übernehmen zwei große gummierte Rollen mit 40 cm Durchmesser. Die Furchentiefe lässt sich in zwölf Stufen von 1,5 bis 9 cm über das Umstecken eines Bolzen einstellen.

Dünger kommt per Druckluft vom Fronttank

Da die Tester die Maestro RC als Solo-Maschine im Dreipunktanbau gefahren haben, kam der Dünger per Luft vom 1.600 l fassenden Fronttank Partner FT. Der Dünger wird über ein Zellenrad in einen Luftstrom dosiert und hinten auf der Maestro über einen Verteiler zu den Düngerscharen geleitet. Das Einstellen der Düngermenge und das Abdrehen erfolgen über das ISOBUS-Terminal. Das bekannte Horsch-Dosierorgan wird elektrisch angetrieben. Sollte der Drehzahlbereich nicht reichen, lassen sich die Zellrotoren austauschen.

Den vollständigen Testbericht lesen Sie im dlz agrarmagazin April 2017.

 

Horsch Maestro: Einzelkorndrille im Test

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