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Ernte und Transport

Fendt präsentiert neue Mähdrescherserien C und L

© Fendt
von , am
22.10.2014

Fendt hat die C-Serie erweitert und mit zusätzlichen Technologien ausgestattet. Mit der C- Serie leistet Fendt einen Aufstieg in die Premiumklasse. Die L-Serie ist ein Mähdrescher der kompakten Mittelklasse.

Die neue Mähdrescherserie C von Fendt. © Fendt
Fendt hat die C-Serie erweitert und mit zusätzlichen Technologien ausgestattet. Mit dem Spurführungssystem VarioGuide und dem sechsreihigen Strohhäcksler will die Firma neue Maßstäbe im Premiumsegment der oberen Mittelklasse setzen.
 
Die C-Serie soll für noch mehr Effizienz beim Ernten stehen. Neu steht nun das voll in das Terminal integrierte Spurführungssystem VarioGuide zur Verfügung. Durch die Verringerung unnötiger Überfahrten und die Optimierung der Feldeinteilung wird die Druschleistung weiter erhöht, meldet Fendt.
 
VarioGuide nutzt neben den amerikanischen GPS-Satelliten das russische GLONASS-Satelliten-System. Zudem ist VarioGuide bereits für die Nutzung des geplanten Galileo-Systems vorbereitet. Durch die parallele Nutzung verschiedener Satellitensysteme wird eine hohe Zuverlässigkeit des Spurführungssystems garantiert, erklärt das Unternehmen.

Hangausgleich mit der C-Serie

Die Fendt C-Serie kann neben dem FreeFlow Schneidwerk auch mit dem PowerFlow Schneidwerk ausgestattet werden. Das für seine aktive Erntegutzufuhr und seine hohe Produktivität bekannte Hochleistungsschneidwerk ist nun auch mit einer Arbeitsbreite von 7,70 Meter (m) erhältlich.
  Dieser Zusatz für die Fünfschüttlermaschine agiert an der Hinterachse. Bergauf macht das System zusätzlich bis zu 30 Prozent Längsneigung und bergab bis zu zehn Prozent wett. Mit der Kombination aus ParaLevel und Integrale wird die Maschine auch an sehr steilen Hängen komplett waagerecht gehalten und ein optimaler Gutfluss im Einzug, im Dreschwerk, auf den Schüttlern und auf der Reinigung erzielt. So sollen auch am steilsten Hang eine saubere Drusch- und Kornqualität garantiert werden.
 
Das Herz der C-Serie sei das bewährte MCS (Multi Crop Separator) Plus Dreschwerk. Die schwere Dreschtrommel mit ihrer hohen Schwungmasse zeichne sich vor allem durch ihre hohe Laufruhe aus, so das Unternehmen. Die unterschiedlichen Drahtabstände des Dreschkorbs - im hinteren Bereich doppelt so groß wie im vorderen Bereich - sorgen für ein optimales Verhältnis zwischen hoher Drusch- und guter Abscheideleistung. Der MCS Plus Abscheidekorb hat eine sehr große Abscheidefläche, so dass möglichst viel Korn abgeschieden wird, bevor das Erntegut zu den Strohschüttlern gelangt. Bei leicht auszudreschenden Erntegütern und trockenen Bedingungen kann der Abscheidekorb über den Rotationsabscheider geschwenkt werden.

Kennzeichen der C-Serie

  • 6-Zylinder-Motoren von AGCO Power
  • eine maximale Leistung (mit Boost) von 306 PS (5275 C)beziehungsweise 360 PS (6335 C). Zur Erfüllung der neuesten Abgasvorschriften setzt Fendt auch bei seinen Mähdreschern der C-Serie auf die spritsparende SCR-Technologie in Kombination mit der internen Abgasrückführung.
  • Durch die Nachbehandlung der Abgase mit einer Harnstofflösung wird nicht nur die Partikelemission und der CO2-Ausstoß deutlich reduziert, sondern auch der Kraftstoffverbrauch gesenkt. Für lange Erntetage fasst der Dieseltank der C-Serie 620 Liter und der AdBlue-Tank 80 Liter.

Die neue Fendt L-Serie

Die neue Mähdrescherserie L von Fendt. © Fendt
Ganz neu hat Fendt seine Mähdrescher der L-Serie mit dem von den Traktoren bekannten Bedienkonzept, der Fendt Variotronic ausgestattet. Das Konzept vereint alle Funktionen in einem Terminal.
 
Die klar aufgebaute und bequeme Armlehne ist wie bei den Traktoren die zentrale Bedieneinheit, an der alle Maschineneinstellungen vorgenommen werden. Der Multifunktionsjoystick sitzt vorne an der Variotronic-Armlehne und enthält alle Bedienelemente zur Steuerung der wichtigsten Maschinenbereiche bei der Ernte, erklärt Fendt.
 
Die zentral positionierten Kippschalter dienen der Bedienung der Hauptantriebe. Über die Folientatstatur an der Armlehne soll der Fahrer bequem Maschineneinstellungen wie die Einstellung der Dreschtrommel-Drehzahl oder der Dreschkorbabstand vornehmen können.

Passendes Schneidwerk

Die Fendt L-Serie kann wahlweise mit einem FreeFlow oder einem PowerFlow Schneidwerk ausgestattet werden, meldet Fendt. Das FreeFlow Schneidwerk (Arbeitsbreiten von 4,80 m bis 7,60 m) ist durch seine verschraubten Komponenten besonders stabil und wartungsfreundlich, verspricht Fendt. Durch die hohe Geschwindigkeit des Messerbalkens wird ein sauberer Schnitt bei gleichzeitig geringem Kraftbedarf erzielt. Die Einzugsschnecke hat einen Durchmesser von 610 mm und fördert das Erntegut zügig und gleichmäßig zum Schrägförderer.
 
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