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Zukunftstechnologie

Fendt setzt auf autonome Feldroboter-Schwärme

AGCO/Katharina Krenn
am
05.04.2016

Für Fendt heißt die Zukunft der Landwirtschaft MARS. Es handelt sich dabei um mobile, cloud-gesteuerte Feldroboter-Schwärme, die eine technische Revolution auf dem Feld herbeiführen sollen.

Mobile Agricultural Robot Swarms - kurz MARS: hier liegt für den Landtechnikhersteller Fendt die Zukunft der Landtechnik. Sie sind mobil. Sie sind Cloud-gesteuert. Und sie arbeiten in Schwärmen: so stellen sich die Entwickler die zukünftige Feldrobotik vor.

„Wenig Sensoren, robuste Steuerungen und klarer Hardwareaufbau machen jeden einzelnen MARS-Roboter besonders zuverlässig und damit produktiv. Gleichzeitig sorgt der Einsatz vieler kleiner, identischer Roboter im Schwarm dafür, dass der Job unterbrechungsfrei weiterläuft, selbst wenn einmal eine Einheit ausfallen sollte", erklärt Fendt auf seiner Homepage. 

Fendt: Die Vorteile der MARS-Roboter

  • Ihr geringes Gewicht soll ein hohes Sicherheitsniveau sowie eine besonders schonende Feldbearbeitung ohne nennenswerte Bodenverdichtung ermöglichen.
  • Gleichzeitig werden laut Fendt nutzbare Zeitfenster für den Feldeinsatz erweitert, denn MARS Roboter sind rund um die Uhr einsatzbereit.
  • Durch agronomisch angepasste Saatmuster in Kombination mit einer exakten Dokumentation jeder einzelnen Pflanze können laut Fendt Saatgut, Pflanzenschutz- und Düngemittel punktuell und somit extrem sparsam ausgebracht werden.
  • Dabei brauchen die kleinen Roboter für die Fortbewegung auf dem Feld erstaunlich wenig Energie.
  • Zudem verrichten die leichten und dennoch robusten Roboter dank wartungsarmer Elektroantriebe ihre Arbeit besonders leise und effizient.
  • Emissionen oder Verunreinigungen entstehen durch die batteriebetriebenen Schwärme auf dem Feld keine.
  • Aus welcher Energiequelle die Roboter mit Strom betankt werden (öffentliches Stromnetz, hofeigene Biogas- oder Photovoltaikanlage, Windkraft oder Brennstoffzelle) entscheidet der Landwirt.

Hintergrund zum MARS-Projekt

Das MARS-Forschungsprojekt läuft seit Mai letzten Jahres noch bis Ende 2016. Projektpartner von Fendt ist die Hochschule Ulm, Studiengang Servicerobotik. Fendt übernimmt die Entwicklung und Fertigung der Roboter, die Servicerobotik-Gruppe der HSU forscht an den Cloud-basierten Pfadplanungs- und Optimierungsalgorithmen. MARS wird gefördert durch die EU im Rahmen des FP7 Programms gefördert.

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