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Ackerbau

Frontlader: Mehr Leistung ist gefragt

von , am
05.12.2014

Der Trend geht zu immer leistungsstärkeren Frontladerschlepper. Die neuesten Frontladermodelle von Alö, ACGO Fendt und Hauer hat sich die Zeitschrift Agrartechnik genauer angeschaut.

Obwohl gerade im Bereich Biogas immer mehr Rad- oder Teleskoplader eingesetzt werden, hat der Frontlader auch weiterhin seine festen Platz und ist in vielen landwirtschaftlichen Betrieben nach wie vor ein unverzichtbares Gerät. Denn durch den geringen technischen Aufwand des An- und Abbaus lässt sich das Aufgabenspektrum des Schleppers - mit vergleichsweise geringen Zusatz­kosten - erheblich ausweiten. Die Hersteller bieten hierfür ein breites Spektrum an Arbeitsgeräten an, das weit über eine Schaufel oder Mist- und Palettengabel hinausgeht. Die Agrartechnik hat sich umgehört und stellt drei Frontlader vor.
 

Alö: Erweiterung des Versa X-Programms

Quicke-Frontlader von Alö im Steyr-Design
Der neue X16 Frontlader von Alö wurde für Traktoren von 30 bis 60 PS entwickelt und stellt das kleinste Familienmitglied der Baureihe Versa-X dar. Es handelt sich um einen kleinen Lader, mit dem auch Hobbylandwirte, Holzwerber, Pferde-, GaLaBau- und kommunale Betriebe, ein modernes und übersichtliches Gerät erwerben können. Der Frontlader bietet eine maximale Hubhöhe von ­2,9 Meter im Werkzeugdrehpunkt und eine Hubkraft von 870 Kilogramm in dieser Arbeitshöhe. Die Losreißkraft beträgt ­ 1.400 Kilogramm und der An- und Auskippwinkel soll mit 47 beziehungsweise 46 Grad für den Fahrer gute Bedingungen schaffen, auch wenn er mit klebrigen, tonigen Ladegütern arbeitet. Ebenso wie die großen Modelle kann der X16 mit dem Alö LCS-Hydraulikventilsystem gesteuert sowie mit einer dritten Funktion, SoftDrive und MC4 ausgestattet werden. Die Ladergröße ist in Quicke- und Trima-Ausführung verfügbar. Der Frontlader wird ab dem ersten Quartal 2015 lieferbar sein.

AGCO Fendt: Zusätzliche Sensorik für vielfältige Aufgaben

Der Frontlader Cargo ist auch als CargoProfi-Version erhältlich und bietet weitere technische Features.
  Für die Baureihen 500 und 700 Vario bietet Fendt den Frontlader CargoProfi an. Dieser wird ab dem kommenden Jahr auch für die Serie 300 Vario auf dem Markt erhältlich sein. Durch die in der Schwinge verbaute Sensorik werden neue Funktionen realisiert, beispielsweise eine Wiege- und Memo-Funktion. Derzeit ist der Fendt CargoProfi für die Frontladermodelle 4X/80, 5X/85 und 5X/90 erhältlich, verfügt dabei über eine Mess- und Neigungssensorik sowie einen Job-Rechner zur Aufzeichnung und Verarbeitung verschiedener Daten und Einstellungen. Diese werden über das Varioterminal vorgenommen und eingesehen. Der Fahrer kann Hubhöhe und Kippwinkel begrenzen. Für die Cargo Frontlader ist ein breites Angebot an Original Fendt-Werkzeugen erhältlich.

Hauer: Für den Langzeiteinsatz

Die Frontladerbaureihe POM-R für Kompakttraktoren bis 55 PS.

Die Frontladergeneration POM-R von Hauer wurde vorzugsweise für Kunden im semiprofessionellen Bereich entwickelt. Ungeachtet der leichteren Ausführung lässt die Frontladerserie in Sachen Rationalität, Leistung und universeller Einsetzbarkeit keine Wünsche offen. Das, nach Werksangaben, robust gestaltete Ladeschwingenprofil aus Feinkornstahl, die durchdachte Gestaltung bei der Unterbringung der
Hydraulikleitungen, das modulare Hydraulik-Ventilsystem und ansprechendes Design soll den "POM-R" zum zuverlässigen Partner für viele Jahre machen. Neu für Kompakttraktoren bis 55 PS hat Hauer die Frontladerserie POM-R um die Baugröße 40 erweitert.
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