Login
Ernte und Transport

Futterernte: Qualität in den Trog

von , am
22.03.2013

Im Jahr 2012 herrschte im Bereich Grünfutterernte seitens der Landwirte un der Lohnunternehmer ein gutes Investitionsklima. Ursache dafür war auch die Entwicklung der Erzeuger­preise im Milchsektor.

Die Bereitschaft der Landwirte in Futtererntetechnik zu investieren hängt auch von der Entwicklung der Milchpreise ab. © Werkbild
Mit den Verkäufen im vergangenen Jahr zeigen sich alle Hersteller zufrieden und auch für die kommenden Monate erwarten sie ein stabiles Marktumfeld. Vorherrschende Themen sind weiterhin hohe Schlagkraft und das Einbringen von Qualitätsfutter.

Landwirte reagieren auf Milchpreisentwicklung

Die Innovationsbereitschaft der Landwirte im Bereich Grünfutter­ernte ist stark von den Erzeuger­preisen im Milchsektor abhängig. Mit fast 22.000 endverkauften Futtererntemaschi­nen war der Gesamtmarkt für Futterernte­maschinen in Deutschland im Jahr 2012 von einem positiven Investitionsklima geprägt, wie alle Hersteller bestätigen. "Es sollte hier jedoch zwischen Lohnunter­nehmern und Landwirten unterschieden werden", meint Chritian Wilk, Kverne­land. "Die Bereitschaft der Lohnunterneh­mer zu investieren, ist im Moment noch ausgeprägter. Landwirte reagieren deutlich sensibler auf die Milchpreisentwicklung. Für die kommende Saison 2013/2014 se­hen wir weiterhin eine stabile hohe Inves­titionsbereitschaft."

Kunden setzen auf höhere Schlagkraft

Die Kunden setzen weiter auf eine Steigerung der Schlagkraft durch größere Arbeitsbreiten und hohe Arbeitsgeschwindig­ keiten. Dieser Trend ist nach Meinung von Heinrich Wingels absolut feststellbar, ganz besonders in den Gebieten in­ tensiver Wachstumsregionen in der Milchwirtschaft. "So entstehen zum Beispiel zurzeit am Niederrhein Betriebsgrö­ßen mit 200 bis 800 Milchkü­hen, die wieder stärker zur Ei­genmechanisierung mit größeren Mähwerken neigen und diese oft in Arbeitsteilung mit Dienstleistern einsetzen." Die Zahl der eingesetzten Großkombinationen aus Front­ und Schmetterlings­mähwerken steigt eindeutig und zeigt sich bei Krone in einem zweistelligen Wachstumin diesem Leistungssegment.

Sau­berkeit des Futters im Fokus

Wenn es um die Sauberkeit des Futters geht, bietet der von Elho angebotene Rotorrechen einige Vorteile. "VT 750 Kun­den sind jene, welche die Sau­berkeit des Futters im Fokus haben und nicht nur einfach ein Schwad wollen", betont Heiner Bührke. "Der gezogene VT 750 steht in Arbeitsleistung einem Kreisel nichts nach. Ei­gentlich laufen die Rechen jetzt in allen Regionen und Be­ dingungen, vom platten Land bis in den recht steilen Hang der Schweiz, Österreich, Tsche­chien und natürlich in Deutschland. Die Vorteile des Rotorrechens sind: Das Futter wird gehoben/ geworfen und nicht aktiv auf dem Boden transportiert. So­ mit wird der Kontakt mit dem Boden verringert und der mög­ liche Eintrag von Schmutz, Steinen, Gülleresten erheblich verringert.
  • Den vollständigen Artikel mit ausführlichen Details zu verschiedenen Modellen finden Sie als Abonent kostenlos in der neuen Agrartechnik ...
Auch interessant