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Ernte und Transport

Grassilage-Test: Kuhn Mähwerkkombi schneidet gut ab

© DLG
von , am
12.03.2015

Die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) hat die Kuhn Mähwerkkombination PZ 300 und PZ 300F getestet. Das Ergebnis: geringer Leistungsbedarf, gutes Schnittbild und wenig Schmutzeintrag.

Die Kuhn Mähwerkkombination PZ 300 und PZ300F im DLG FokusTest. © DLG
Eine Kuhn-Mähwerkkombination, bestehend aus einem PZ 300 im Heck- und einem PZ 300F im Frontanbau, überzeugte in einem FokusTest "Leistungsbedarf und Arbeitsqualität in Grassilage" der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft e. V.) durch vergleichsweise geringen Leistungsbedarf, ein gutes Schnittbild und niedrigen Schmutzeintrag ins Futter.
 
In dem kürzlich veröffentlichten Prüfbericht 6246F fassen die Prüfingenieure des DLG-Testzentrums Technik und Betriebsmittel Ergebnisse aus Praxisprüfungen im zweiten Schnitt der Grassilageernte 2014 aus zwei Futterarten zusammen. "Die Kuhn-Mähkombination überzeugte sowohl in neu angesätem deutschem Weidelgras als auch auf Dauergrünland mit geringeren Erträgen durch vergleichsweise sehr geringem bzw. geringem Leistungsbedarf", bewertete Prüfingenieur Jochen Buhrmester die Ergebnisse und ergänzte: "Auch von der Schnitthöhe wurde um weniger als 1 Zentimeter abgewichen. Dies ist besser als der Standard."

Mähkombination kann schnell angebaut und gewartet werden

Die DLG-Experten bescheinigten der Mähkombination unter anderem außerdem eine gleichmäßige Schwadform und einen geringen Zeitbedarf für Anbau und Wartung. Der Schmutzeintrag war in Dauergrünland gering, in der Grasneuansaat bei höheren Fahrgeschwindigkeiten von 12 bzw. 18 km/h aber aufgrund der lückigen Grasnarbe etwas höher. Weitere Detailergebnisse können im DLG-Testbericht 6246F nachgelesen werden. Dieser ist unter www.dlg-test.de/ernte als PDF erhältlich.

Hintergrund zum DLG-FokusTest

Im vorliegenden DLG-FokusTest "Leistungsbedarf und Arbeitsqualität in Grassilage" wurden Messfahrten in zwei Futterarten (Neuansaat Dt. Weidelgras und Dauergrünland) auf einem leicht kupierten Testfeld durchgeführt. Vor und nach der Mahd wurden aus dem Futter Proben für die Laboranalyse der Trockenmasse- und Rohaschegehalte im Futter genommen. Die Ergebnisse aus der Analyse der Rohaschegehalte vor und nach der Mahd wurden verglichen, um hierüber den Schmutzeintrag in das Futter zu bestimmen. Weiterhin wurden der Leistungsbedarf an der Zapfwelle sowie die Fahrgeschwindigkeit, die Messstrecke und die Fahrtzeit ermittelt. Zur Dokumentation der Erntebedingungen wurden die Erträge, die Stoppelhöhen und die Schwadkennwerte gemessen und beschrieben. 
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