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Produktneuheit

Grimme Varitron 470-Kartoffelroder: Das ist neu

Ein Kartoffelroder Varitron 470 von Grimme im Einsatz.
am Mittwoch, 12.02.2020 - 08:26 (Jetzt kommentieren)

Die selbstfahrenden Kartoffelroder Varitron 470 gibt es mit Rad- und mit Raupenfahrwerk. Grimme stattet sie mit Neuerungen in Kabine, Motor, Wartung und Datenmanagement aus. Das sind die Details.

Die selbstfahrenden Kartoffelroder Varitron 470 gibt es als Radmaschine und in der Version Varitron 470 Platinum Terra Trac mit Raupenfahrwerk. Sie werden im Selbstfahrerwerk von Grimme gebaut und gehören nach eigenen Angaben zu den weltweit meistverkauften Selbstfahrern. Für die neue Saison stattet Grimme die Varitrons 470 mit Neuerungen aus. Eine davon ist die Komfort-Kabine.

Grimme Varitron 470: Fahrerkomfort im Fokus

Die neue Kabine ist besser schallgedämmt und erhält einen neuen Fahrersitz mit extra hoher Rückenlehne, aktiver Belüftung, Sitzheizung sowie Luftfederung. Durch den Sitzbezug aus Leder lässt sich Schmutz einfach entfernen. Außerdem gibt es jetzt ein großes Kühlfach und ein Radio mit Freisprecheinrichtung. An allen Scheiben sind Scheibenwischer und Sonnenrollos angebracht.

Kartoffelroder mit Assistenzsystem Speedtronic

Neue Kabine des Kartoffelroders Grimme Varitron 470.

Zwei Assistenzsysteme mit dem Namen Speedtronic sollen dafür sorgen, das der Roder im optimalen Bereich zwischen Leistung und Produktschonung gefahren werden kann. Speedtronic-Web passt die Siebbandgeschwindigkeit an die Fahrgeschwindigkeit an. Das soll den Durchsatz erhöhen und die Kartoffeln schonen.
Um Verstopfungen im Bereich des Ringelevators zu vermeiden, wird bei einem zu hohen Druck im Hydrauliksystem die Antriebsgeschwindigkeit automatisch kurzzeitig erhöht. Der Fahrer wird von manuellen Überwachungs- sowie Regelungsaufgaben entlastet.

Weniger Wartung, mehr PS

Serienmäßig wird ab 2020 eine Schmieranlage für die Bunkerkette eingesetzt. Ein manuelles Abschmieren der Kette entfällt. Beide Varianten des Varitron 470 sind mit einem 460 PS-starken 6-Zylinder Mercedes-Benz Motor mit 10,7 Litern Hubraum und Abgasstufe V ausgestattet - das sind 25 PS mehr als das Vorgängermodell.

Datenaustausch über myGrimme-Portal

Landwirt mit Tablet.

Serienmäßig sind alle Grimme Selbstfahrer mit einer Telemetrie-Einheit ausgestattet, sodass eine Verbindung mit dem Endkundenportal myGrimme möglich ist. In Kombination mit dem Modul myJobs kann das System selbstständig zwischen Straßen- und Feldmodus unterscheiden und dadurch eigenständig Jobs generieren. Der Anwender erhält bei Abschluss eines Jobs eine detaillierte Übersicht mit allen wichtigen Prozessparametern, wie z.B. Verbräuche, Zeiten je Arbeitsstatus und Wetterbedingungen. Die Fahrspuren werden zusätzlich farblich gekennzeichnet. Die Daten dienen der Auftragsabrechnung und sollen helfen Arbeitsschritte zu optimieren.

Mit Material von Grimme
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