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agrarheute-Video vom neuen Rübenroder Rexor 6300

Grimme Rübenroder Rexor 6300 Platinum im agrarheute-Test

Entblatten statt köpfen, Radrodeschare statt Rüttelschare, neue Siebsterne und Taschen im Ringelevator sind einige Merkmale des Rexor 6300 Platinum. Wir durften mit dem Grimme Rexor einen Tag Rüben roden, hier unser Bericht.

am Donnerstag, 01.10.2020 - 09:05

Mit dem Rexor 6200 und Rexor 6300 Platinum hat Grimme seine Rübenroder besonders im Hinblick auf Rübenschonung und Fahrerkomfort optimiert. Grund für agrarheute mit dem roten Vollernter mit drei Achsen und 45 m³ Bunkervolumen eine längere Probefahrt zu machen.

Grimme macht es anders als viele Wettbewerber. Der Rexor von Grimme nutzt hydraulisch angetriebene Radrodeschare. Die V-förmig angestellten Scheiben ziehen die Rüben gleichsam aus dem Boden. Die stufenlos einstellbare Voreilung der Radrodeschare lag bei uns etwa bei 10 bis 15 Prozent. 

Bei ungleichmäßig gewachsenen Rüben ermöglichen die Radrodeschare eine seitliche Anpassung von 40 mm zu jeder Seite. So folgen die Schare schön dem Bestand. Auswerfer befördern die Rüben dann auf den Walzentisch. Er sorgt für die erste Abreinigung der Erde und der Rübenblätter. Von dort gelangen die Rüben über ein Siebband auf den ersten Siebstern. Für eine bessere Reinigungsleistung wurde die Geometrie der Siebsternzinken überarbeitet. Nach dem ersten 1,70 m großen Stern laufen die Rüben über zwei weitere Sterne mit 1,50 m Durchmesser in den Ringelevator.

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