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Protoype

Horsch Leeb: Ist das die neue Pflanzenschutzspritze?

Feldspritze in einer dunklen Halle mit eingeschalteten Arbeitsscheinwerfern.
am Mittwoch, 22.07.2020 - 07:44 (Jetzt kommentieren)

Horsch veröffentlichte in Sozialen Medien ein kurzes Video. Es zeigt die Umrisse einer selbstfahrenden Pflanzenschutzspritze. Offiziell gibt noch keine Infos zur neuen Maschine, aber einige Vermutungen.

Horsch Leeb baut selbstfahrende Pflanzenschutzspritzen, das ist soweit nichts Neues. Jetzt veröffentlichte das Unternehmen aus dem bayerischen Schwandorf in Sozialen Medien ein Video. Der kurze Clip, der auch auf Instagram zu sehen ist, zeigt die Umrisse einer selbstfahrenden Pflanzenschutzspritze und den Schriftzug Horsch Leeb 6.300 VL.

 

Vermutlich eine Horsch-Stelzenspritze

Die Einzelräder mit Hydraulikzylindern und der Hinweis „Wenn Mais und Sonnenblumen hohe Bodenfreiheit fordern“ deuten darauf, dass es sich um ein Feldspritze mit einem hydraulischen Teleskopfahrwerk handelt. Das Video zeigt auch kurz einen Sensor mit der Aufschrift Raven. Vermutlich ist die Steuerungstechnik des US-amerikanischen Herstellers verbaut. Ob die zukünftige Horsch-Leeb-Feldspritze pulsierende Düsen und Direkteinspritzung anbietet, lässt sich nicht sicher sagen, ist aber wahrscheinlich.

Neues Modell mit neuer Kabine?

Die Aufnahmen aus der Fahrerkabine zeigen einen Joystick-Fahrhebel und ein Dreh-Drück-Bedienelement. Eine neue selbstfahrende Pflanzenschutzspritze mit Teleskopfahrwerk würde in das Produktprogramm von Horsch passen. Aktuell bietet das Unternehmen mit der Horsch Leeb 6.300 PT und der 8.300 PT zwei Modelle an. Aber auch an der Entwicklung von Anbauspritzen ist Horsch dran. Erste Prototypen sollen im Herbst 2020 in Feld gehen. Geplant sind Behältergrößen von 1.200, 1.600 und 2.000 l.

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